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Dashboards von BNPPRE

Die BNPPRE-Dashboards bieten vielfältige Möglichkeiten, die Immobilienmärkte digital und interaktiv abzubilden. Ob am Schreibtisch oder von unterwegs - mit dem responsiven Layout kann das Marktgeschehen unterschiedlicher Assetklassen auf dem Smartphone oder Tablet sowie über den PC oder Laptop analysiert und diskutiert werden. Die integrierte Filterfunktion trägt dazu bei, dass große Datenmengen auf einen Blick dargestellt und verglichen werden können. Anstatt eine Vielzahl einzelner Dateien öffnen oder gar mit sich „herumtragen“ zu müssen, führt der schnellste Weg zur nächsten digitalen Markt- oder Standortübersicht über nur einen einzigen Maus- bzw. Finger-Klick.

Scrollen Sie sich hier durch die einzelnen BNPPRE-Dashboards:

Kennzahlen zum Büromarkt

Büromarkt Q1 2026

Die deutschen Büromärkte sind insgesamt moderat ins neue Jahr gestartet. In Deutschlands wichtigsten Bürohochburgen Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München beläuft sich der Flächenumsatz im ersten Quartal 2026 auf 603.000 m², was im direkten Vorjahresvergleich einem Rückgang von -14 % entspricht. Insgesamt wurden die Märkte allerdings von einer regen Anmietungstätigkeit im kleineren Flächensegment und einer steigenden Dynamik bei den mittelgroßen Abschlüssen getragen. Über das Vorjahresniveau und den Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre wurden die einzelnen Standorte jeweils dann gehoben, wenn Großverträge erfolgreich zum Abschluss gekommen sind und deutlich mehr Bewegung bei den Abschlüssen zwischen 5.000 und 10.000 m² zu registrieren war. Starke Akzente in einem fortlaufend herausfordernden Marktumfeld haben die Märkte Berlin und München gesetzt, wo sich das Umsatzplus auf 42 % bzw. knapp 26 % beläuft. Für den weiteren Jahresverlauf ist eine schnelle Belebung in der Breite zwar noch nicht abzusehen, wohl aber eine zunehmende Abschlussdynamik in den marktgängigen Segmenten bei gleichzeitig weiter hohem Mietdruck im Top-Segment. Vor diesem Hintergrund steuern Deutschlands größte Büromärkte auf ein im Vorjahresvergleich stabiles und vermutlich sogar umsatzstärkeres Jahr zu.

Kennzahlen zum Investmentmarkt

Gewerblicher Investmentmarkt Q1 2026

Für den Gewerbeimmobilienmarkt konnte im ersten Quartal 2026 mit rund 6,9 Mrd. € ein deutliches Plus von gut 16 % verzeichnet werden. Die mit Abstand größte Anzahl an Transaktionen seit 2022 (knapp 390 Deals) belegt hierbei, dass der Markt auch in der Breite wieder mehr Bewegung zeigt. Auseinandersetzung im Nahen Osten, mit ihren möglichen Implikationen auf Energieversorgung, Inflation, Zinsen und damit Finanzierungen, kommen im aktuellen Zahlenwerk naturgemäß noch nicht voll zum Ausdruck. Zuversichtlich stimmt zudem, dass auch nach der Eskalation des Konflikts im März eine ganze Reihe von Investmentansätzen erfolgreich über die Ziellinie gebracht. Nichtsdestotrotz haben sich die Rahmenbedingungen für Investmententscheidungen durch das anhaltend unsichere geopolitische Umfeld in den vergangenen Wochen erneut verschoben: Der noch zu Jahresbeginn antizipierte konjunkturelle Rückenwind dürfte damit deutlich geringer ausfallen als erhofft. Dementsprechend könnten die belasteten Aussichten das Momentum zwar jederzeit wieder kippen, insgesamt gehen wir für den weiteren Jahresverlauf jedoch von einer anziehenden Transaktionstätigkeit aus. Unterstützend hierzu beitragen dürften auch die deutschen Nutzermärkte, die in den vergangenen Jahren ihre Resilienz unter Beweis gestellt haben und erneute tiefgreifende strukturelle Veränderungen im Nachfrageverhalten zeichnen sich aktuell nicht ab.

Kennzahlen zum Green Building Markt

Der Anteil zertifizierter Green Buildings am gewerblichen Immobilieninvestmentvolumen (ohne Berücksichtigung von Portfolios) verharrt auch in einem herausfordernden Marktumfeld auf einem sehr hohen Niveau. Nach einem Top-Wert von knapp 31 % im Jahr 2022 wurden 2023 rund 27 % erreicht. Es ist das zweithöchste Ergebnis der letzten 10 Jahre und bestätigt die Bedeutung, die Green Investments haben. Während von der EU-Taxonomie & Co. ursprünglich im Wesentlichen die Unternehmen der Immobilienbranche betroffen waren, die Fonds am Kapitalmarkt platzieren wollten, betrifft es nun immer mehr Marktteilnehmer. Dementsprechend gewinnen Nachhaltigkeitsregularien in der Breite auf Investoren bzw. Käuferseite weiter an Bedeutung, während gleichzeitig mittlerweile auch Immobiliennutzer (Mieter und Pächter) Taxonomie-Kriterien in ihrer Unternehmenslenkung berücksichtigen müssen. Vor diesem Hintergrund wird aktives Handeln auch für das Jahr 2024 das Gebot der Stunde bleiben.

Kennzahlen zum Logistikmarkt

Logistikmarkt  Q1 2026

Der bundesweite Lager- und Logistikflächenmarkt ist hervorragend in das Jahr 2026 gestartet. Mit einem Flächenumsatz von 1,5 Mio. m² übertrifft er nicht nur das Vorjahresergebnis um beachtliche +30 %, sondern auch den zehnjährigen Durchschnitt um +3 %. Insbesondere vor dem Hintergrund der geopolitischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen ist dies ein sehr erfreuliches Resultat, das an die kontinuierliche Marktbelebung des Vorjahres anknüpft. Im 1. Quartal 2026 setzen sich die bereits im vergangenen Jahr zu beobachtenden Trends fort. Es wurde eine wesentlich höhere Vertragsanzahl registriert als jeweils in den Jahren nach 2022 und dabei wurden auch wieder wesentlich mehr großflächige Verträge abgeschlossen. Allein das Flächensegment mit Verträgen über 20.000 m² hat im Vorjahresvergleich um beeindruckende 69 % zugelegt. Insgesamt und vor allem bei den großflächigen Verträgen sind Logistikdienstleister die stärkste Nachfragegruppe. Dahinter verbergen sich u.a. häufig Aufträge aus dem Bereich E-Commerce, die Logistikdienstleister zur Abwicklung ihrer Geschäfte beauftragen. Die Top-Logistikmärkte (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München) erreichen einen Flächenumsatz von zusammen 632.000 m², was einem Plus von gut 25 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und deutlich über dem Schnitt liegt (+12 %).

Kennzahlen zum Retailmarkt

Retailmarkt Q4 2025

Die entscheidenden Einflussfaktoren des stationären Einzelhandelsmarkts haben auch im Gesamtjahr 2025 wieder einmal für ein gemischtes Stimmungsbild gesorgt: Auf der einen Seite stehen die um 4 % gesunkenen Modeumsätze im Offline-Geschäft stellvertretend für die gehemmte Konsumstimmung und die erhöhten Spartendenzen im Zuge des nach wie vor unsicheren geopolitischen und konjunkturellen Umfelds (Quelle: Textilwirtschaft). Auf der anderen Seite unterstreichen die von BNP Paribas Real Estate analysierten und von der Plattform Hystreet.com erhobenen Passantenfrequenzen, dass diese Entwicklung nicht auf ein signifikant gesunkenes Niveau beim Besucheraufkommen in den Innenstädten zurückzuführen ist: So blieben 2025 die gezählten Personen in den Top-Lagen konstant, wobei gerade zum Jahresende sogar ein leicht positiver Trend zu beobachten war (November und Dezember: +1,5 %; nur Dezember: +5 %). Ein sehr dynamisches Marktgeschehen konnte im Spannungsfeld zwischen guten Passantenfrequenzen und der oftmals nicht zufriedenstellenden Abschöpfung der Potenziale in den Läden und an der Kasse derweil bei den Vermietungsaktivitäten in Innenstadtlagen vermelden werden, die den zweitbesten Flächenumsatz seit 2019 verbuchen. 

Kennzahlen zum Wohnmarkt

Residential Dashboard Q1 2026

Der deutsche Wohn‑Investmentmarkt ist solide in das Jahr 2026 gestartet. In den ersten drei Monaten wurden insgesamt knapp 2,0Mrd. in größere Wohnungsportfolios ab 30Wohneinheiten investiert. Die bereits seit mehreren Quartalen beobachtbare Aufhellung der Investorenstimmung hat sich bislang jedoch noch nicht in einer spürbaren Volumenbelebung niedergeschlagen. Gegenüber dem starken Vorjahresquartal ergibt sich ein Rückgang des Residential-Investmentvolumens um 22%. Das Vorjahresergebnis war allerdings von einigen großvolumigen Portfoliotransaktionen geprägt, während im aktuellen Quartal eine spürbar höhere Transaktionsanzahl zu verzeichnen ist. Insbesondere fehlte es bislang an großvolumigen, bundesweiten Portfolioabschlüssen.

Residential Miet- und Kaufpreis-Navigator

Die Wohnungsmärkte der beliebtesten Metropolen in Deutschland sind seit Jahren von steigenden Miet- und Kaufpreisen bestimmt. Wie aber sieht die Situation im restlichen Land aus? BNPPRE ist dieser Frage nachgegangen und hat alle 108 kreisfreien Städte in Deutschland analysiert. Mit dem halbjährlich aktualisierten BNPPRE Residential-Navigator können Sie durch die zahlreichen Wohnungsmärkte navigieren und die Miet- und Kaufpreisentwicklung (für Eigentumswohnungen) im Neubau- und Bestandssegment sowie weitere Kennzahlen im Blick behalten.

Stadtteile Dashboards

In unsere neuen Stadtteile-Dashboards können Sie für Berlin, FrankfurtHamburg und München mehr zum aktuellen (Miet-)Preisniveau und dessen Entwicklung auf der kleinräumigen Ebene der Stadtteile erfahren. Ausführliche Miet- und Preiszeitreihen finden Sie hier.

Kennzahlen zum Hotelmarkt

Hotel Dashboard Q4 2025:

Der Hotel-Investmentmarkt hat im Jahr 2025 die Gunst der Stunde für sich genutzt und kann im Assetklassenvergleich den höchsten Umsatzanstieg gegenüber 2024 vermelden: Hierbei fiel die Gesamtbilanz im 12-Monatsvergleich mit über 1,8 Mrd. € beachtliche 29 % höher aus. Erfreulich ist zudem, dass mit dem erzielten Volumen wieder in etwa das Niveau aus dem Jahr 2022 erreicht wurde (knapp 1,9 Mrd. €), in dem sich die zinspolitischen Maßnahmen noch nicht in der Form im Investmentumsatz manifestiert hatten. Wie vielseitig sich das Marktgeschehen aktuell gestaltet, wird dadurch unterstrichen, dass sowohl die größeren als auch die kleineren Städtekategorien von der Marktbelebung profitieren konnten: So waren mit den Großtransaktionen wie u. a. dem Mandarin Oriental in München, dem Motel One Köln-Messe und dem Steigenberger Hotel am Kanzleramt in Berlin gleich mehrere Hotel-Transaktionen mit Signalwirkung in den Top-Märkten zu beobachten. Gleichzeitig entfielen aber auch rund zwei Drittel der registrierten Verkäufe im Einzeldeal-segment auf Städte abseits der A-Standorte, was die insgesamt breitgefächerten Nachfrageimpulse unterstreicht.

Der BNPPRE Tourismusatlas

Auf dem deutschen Hotelmarkt deuten nach den einschneidenden Corona-Jahren 2020 und 2021 alle wichtigen Performance-Kennzahlen auf eine nachhaltige Erholung des Tourismus in Deutschland hin. Bereits in den Jahren 2022 (+49 %) und 2023 (+61 %) waren wieder signifikante Steigerungen hinsichtlich der Übernachtungen von Gästen in Beherbergungsbetrieben zu erkennen. Im Gesamtjahr 2024 wurden rund 496 Mio. Gästeübernachtungen gezählt, was nicht nur den Vor-Corona Wert von 2019 übertrifft, sondern auch einem im Langzeitvergleich neuen Rekordwert entspricht. Hierin spiegeln sich die wiedererstarkten Nachfrageimpulse im Städte- und Geschäftstourismus sowie bei den Gästen aus dem Ausland wider. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der ausländischen Übernachtungen um gut 5 % (85 Mio. Gäste in 2024). Auch andere zentrale Kennzahlen wie Zimmerauslastung und Durchschnittspreise haben sich positiv entwickelt. Die Auslastungsquote lag 2024 inzwischen wieder auf einem hohen Niveau von knapp 67 % bundesweit. Die Top 5 der beliebtesten Reisegebiete 2024 sind Berlin (31 Mio. Gäste), München (20 Mio. Gäste), Ostsee (19 Mio. Gäste), Hamburg (16 Mio. Gäste) und die Main/Taunus Region mit 15 Mio. Gästen. Des Weiteren konnten zwischen Januar und Februar 2025 bereits 52 Mio. Übernachtungen registriert werden – ein starkes Signal für einen weiterhin positiven Trend im laufenden Jahr.

Einige Dashboards sind zwar nicht mehr auf dem aktuellsten Stand, bieten aber dennoch einen spannenden Einblick in die verschiedenen Märkte. Scrollen Sie sich hier durch unser Dashboard-Archiv:

KENNZAHLEN UND ANALYSEN
ZUM IMMOBILIENMARKT DEUTSCHLAND

Erfahren Sie mehr zur aktuellen Entwicklung auf dem Investment-, Büro-, Logistik-, Retail-, Hotel- und Wohnimmobilienmarkt, um Ihre Immobilien-Entscheidungen durch solide Marktinformationen zu stützen. Wir liefern Ihnen einen bundesweiten Überblick ebenso wie Details zu den Immobilienmärkten der größten deutschen Städte