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Für den deutschen Gewerbeimmobilienmarkt wird mit insgesamt rund 12,3 Mrd. € im ersten Halbjahr 2026 ein Umsatzplus von 8 % registriert. Angesichts der mehr als 700 Transaktionen war es das von der Abschlussdynamik her stärkste erste Halbjahr seit 2022. Auf ein belebtes Jahresauftaktquartal, in dem rund 6,9 Mrd. € platziert wurden, folgte ein in den Investmentaktivitäten deutlich gedrosseltes zweites Quartal (5,4 Mrd. €). Refinanzierungsthemen, defensivere Nutzermarktannahmen und höhere Risikoaufschläge haben Verhandlungen in einigen Assetklassen noch einmal neu ausgerichtet. Das hat Tempo gekostet, war aber letztlich notwendig. Denn der Markt kommt nicht allein durch die Hoffnung auf niedrigere Zinsen zurück, sondern durch Preise, die Finanzierung, Mietperspektive und Objektkomplexität realistisch abbilden. In den kommenden Monaten dürfte sich das Investmentmarktumfeld allerdings sukzessive aufhellen. Zwar werden geopolitische Unsicherheiten ein übergeordnetes Thema bleiben und die Wirtschaftsdynamik dürfte vorerst weiter enttäuschen, aber der Korridor nach vorn ist für die Marktteilnehmer sowohl hinsichtlich der Entwicklung auf den Kapitalmärkten wie auch der Realwirtschaft inzwischen enger gefasst und kalkulierbarer geworden.