SOLIDES H1-ERGEBNIS TROTZ HERAUSFORDERNDEM UMFELD
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Der Frankfurter Lager- und Logistikflächenmarkt blickt auf ein solides erstes Halbjahr zurück. Mit einem Flächenumsatz von 200.000 m² blieb das Ergebnis zwar sowohl hinter dem Vorjahreswert (-20 %) als auch unter dem langjährigen Durchschnitt zurück, präsentiert sich jedoch weiterhin robust.
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Die Nachfrage bleibt trotz des herausfordernden konjunkturellen Umfelds unverändert auf einem hohen Niveau. Im Fokus der Nutzer stehen weiterhin moderne Flächen im Kerngebiet sowie in Flughafen- und Stadtnähe. Gleichzeitig bleibt das Angebot in diesen Segmenten begrenzt, sodass sich der Nachfrageüberhang insbesondere bei kurzfristig verfügbaren und qualitativ hochwertigen Flächen fortsetzt. Vor diesem Hintergrund gewinnen Standorte im erweiterten Rhein-Main-Gebiet zunehmend an Bedeutung. Parallel dazu rücken Flexibilität und Planungssicherheit stärker in den Fokus der Nutzer, was sich in einer steigenden Nachfrage nach kürzeren Vertragslaufzeiten und zusätzlichen Optionen im Rahmen langfristiger Mietverträge widerspiegelt.
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Angesichts des weiterhin knappen Flächenangebots und der stabilen Nachfrage setzt sich der Mietpreisanstieg fort. Die Spitzenmiete stieg binnen Jahresfrist um 7 % auf 8,80 €/m², während die Durchschnittsmiete über alle Vertragsabschlüsse hinweg um 9 % auf 7,60 €/m² zulegte.
LOGISTIKDIENSTLEISTER AKTUELL BESONDERS STARK
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Die Verteilung des Flächenumsatzes nach Branchen wird klar von den Logistikdienstleistern angeführt, die mit 48 % nahezu die Hälfte des Gesamtumsatzes auf sich vereinen. Auch Industrie- und Produktionsunternehmen leisten mit einem Anteil von 37 % einen überdurchschnittlichen Beitrag und erreichen damit den zweithöchsten Wert unter den deutschen Top-Standorten nach München. Vergleichsweise zurückhaltend präsentieren sich hingegen die traditionell stark vertretenen Handelsunternehmen, deren Marktanteil bislang deutlich unter seinem langjährigen Durchschnitt notiert.
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Vor dem Hintergrund der Flächenknappheit in den zentralen Lagen entfallen die größten Abschlüsse ausschließlich auf die Peripherie und die äußere Peripherie. Im zweiten Quartal stechen insbesondere die Anmietung von Siemens über rund 32.000 m² in Offenbach am Main sowie von einem Logistikdienstleister über 10.200 m² in Neu-Isenburg hervor, während die übrigen Top-Abschlüsse bereits im ersten Quartal verzeichnet wurden.
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Das Umsatzgeschehen ist aktuell vergleichsweise breit über die Größenklassen verteilt. Während Großabschlüsse über 20.000 m² mit einem Anteil von rund 29 % ein durchschnittliches Niveau erreichen, partizipieren kleinere Flächenklassen mit kumuliert rund 36 % Marktanteil überdurchschnittlich stark am Transaktionsgeschehen.
PERSPEKTIVEN
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Insgesamt präsentiert sich der Frankfurter Lager- und Logistikflächenmarkt trotz der wirtschaftlichen Unsicherheiten in robuster Verfassung. Die stabile Nachfrage, der anhaltende Flächenmangel sowie das fortgesetzte Mietwachstum verdeutlichen, dass die Marktaktivität vor allem durch Angebotsengpässe begrenzt wird.
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Die Nachfrage nach Lager- und Logistikflächen dürfte in der zweiten Jahreshälfte auf einem insgesamt soliden Niveau bleiben. Nachdem bestehende Verlängerungs- und Expansionsoptionen vielfach bereits ausgeschöpft wurden, hat die Zahl der Marktanfragen und Flächengesuche zuletzt spürbar zugenommen. Aufgrund des weiterhin begrenzten Angebots moderner Flächen ist jedoch nicht davon auszugehen, dass sich dieser Nachfrageüberhang kurzfristig vollständig in zusätzlichen Flächenumsatz umsetzen lässt. Insgesamt spricht die Kombination aus stabilem Nutzerinteresse, ersten erwarteten konjunkturellen Erholungstendenzen und einer weiterhin hohen Bedeutung des Logistikstandorts Rhein-Main für ein robustes Marktumfeld im weiteren Jahresverlauf.
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Vor dem Hintergrund des bestehenden Angebotsdefizits ist auch in der zweiten Jahreshälfte mit weiter steigenden Mieten zu rechnen. Dies gilt sowohl für hochwertige Bestandsflächen als auch für Neubauobjekte.