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14. Oktober 2013

Büromarkt Dortmund: Flächenumsatz über langjährigem Durchschnitt

Essen – Auf dem Dortmunder Büromarkt wurden bis zum Ende des dritten Quartals 53.000 m² Fläche umgesetzt. Dies entspricht einem leichten Rückgang von rund 7 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Nichtsdestotrotz liegt der erzielte Wert mit 18 % deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Nach dem starken ersten Halbjahr (42.000 m²), war der Markt in den letzten drei Monaten etwas ruhiger. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).

„Insgesamt wurden mehr als drei Viertel aller Verträge in den Größenklassen zwischen 200 und 2.000 m² abgeschlossen“, erklärt Christoph Meszelinsky, Essener Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate GmbH. „Hinzu kommt, dass es noch keinen großflächigen Vertragsabschluss über 10.000 m² gab. Vor diesem Hintergrund zeigt sich, dass der Flächenumsatz das Ergebnis einer regen Nachfrage im kleinen bis mittleren Flächensegment ist.“ Den höchsten Umsatz erzielten die Büromarktzonen der Nebenlagen mit 28.400 m². Hier wurde auch der bisher größte Vertrag über 6.000 m² von der Fakultät für Informatik der TU Dortmund verzeichnet.

Mit rund 21 % führen die sonstigen Dienstleistungen die Branchenverteilung des Flächenumsatzes mit deutlichem Abstand an. Im Vergleichszeitraum 2012 standen an dieser Stelle noch die Informations- und Kommunikationstechnologien, die nun nach hinten verdrängt wurden. Auf den Plätzen zwei bis vier folgen mit annähernd gleichen Anteilen die Nutzergruppen Transport und Verkehr (13 %), öffentliche Verwaltung (12 %) sowie Verwaltungen von Industrieunternehmen (12 %). Die Branche Transport und Verkehr verzeichnete damit ein Plus von 11 Prozentpunkten, die öffentliche Verwaltung hingegen ein Minus von 9 Prozentpunkten. Dahinter folgen die Versicherungsbranche und das Gesundheitswesen, die beide knapp über 9 % erreichen.

Auf dem Dortmunder Büromarkt wurden bis zum Ende des dritten Quartals 53.000 m² Fläche umgesetzt. Dies entspricht einem leichten Rückgang von rund 7 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Nichtsdestotrotz liegt der erzielte Wert mit 18 % deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Nach dem starken ersten Halbjahr (42.000 m²), war der Markt in den letzten drei Monaten etwas ruhiger. Insgesamt wurden mehr als drei Viertel aller Verträge in den Größenklassen zwischen 200 und 2.000 m² abgeschlossen. Hinzu kommt, dass es noch keinen großflächigen Vertragsabschluss über 10.000 m² gab. Vor diesem Hintergrund zeigt sich, dass der Flächenumsatz das Ergebnis einer regen Nachfrage im kleinen bis mittleren Flächensegment ist. Den höchsten Umsatz erzielten die Büromarktzonen der Nebenlagen mit 28.400 m². Hier wurde auch der bisher größte Vertrag über 6.000 m² von der Fakultät für Informatik der TU Dortmund verzeichnet.

Leerstand legt zu – Spitzenmiete gestiegen
Der Leerstand liegt aktuell bei 166.000 m² und hat somit im Jahresverlauf leicht zugelegt. Das am stärksten nachgefragte Segment der modernen Flächen hat sich dagegen kaum verändert. Mit 51.000 m² beträgt ihr Anteil am Gesamtleerstand lediglich rund 31 %. Die umfangreichsten Leerstände befinden sich sowohl insgesamt (65.000 m²) als auch bei den modernen Flächen (28.100 m²) in den Bürolagen des Cityrands. Es folgt der Citykern, wo 47.800 m² Bürofläche kurzfristig zur Verfügung stehen. Die Leerstandsquote liegt bei 5,7 %, was ein Plus von 0,4 Prozentpunkten seit Jahresanfang bedeutet.

Die Bautätigkeit auf dem Dortmunder Büromarkt ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen und beläuft sich auf  28.000 m² Flächen im Bau (+75 %). Mehr als die Hälfte (57 %) dieser Flächen sind noch auf dem Markt verfügbar, werden aber auch erst innerhalb der nächsten zwei Jahre fertiggestellt. Die meisten Neubauflächen (15.000 m²) entstehen in der Büromarktzone Phoenix-See – 11.000 m² haben noch keinen Mieter gefunden. Weiterhin stehen dem Markt noch 5.000 m² im Bau befindliche Flächen im Citykern zur Verfügung. Das insgesamt verfügbare Flächenangebot (Leerstand plus verfügbare Flächen im Bau) liegt bei 182.000 m².

Am Ende des dritten Quartals liegt die Spitzenmiete auf dem Dortmunder Büromarkt bei 13,20 €/m² und ist damit im Vergleich zum dritten Quartal 2012 um 1,5 % gestiegen. Erzielt wird sie in sehr guten Lagen der Büromarktzone Citykern. Im vorangegangenen Quartal wurde sie auch in der seit Anfang des Jahres bestehenden Büromarktzone Phönix-See (Nebenlagen) erzielt, in der sie nun leicht auf 12,90 €/m² gesunken ist. Die Durchschnittsmiete des Gesamtmarktes bleibt hingegen unverändert.

Perspektiven
Nach einem ruhigeren dritten Quartal, aber insgesamt guten Ergebnis, wird der Dortmunder Büromarkt bis zum Jahresende wahrscheinlich noch einmal zulegen können. „Der langjährige Durchschnitt des Flächenumsatzes  von 64.500 m² sollte somit übertroffen werden. Auf der Angebotsseite wird sowohl für den Leerstand als auch für die Flächen im Bau eine stabile Entwicklung erwartet. Nachdem die Spitzenmiete in den vergangenen 12 Monaten leicht gestiegen ist, wird sie sich nun voraussichtlich auf dem aktuellen Niveau von 13,20 €/m stabilisieren“, prognostiziert Christoph Meszelinsky.

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