ERGEBNIS NUR LEICHT UNTER VORJAHRESNIVEAU
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Der deutsche Wohn-Investmentmarkt blickt auf eine insgesamt solide erste Jahreshälfte 2026 zurück. In den ersten sechs Monaten wurden rund 4,4 Mrd. € in Wohnungsportfolios ab 30 Einheiten investiert. Damit liegt das Ergebnis nur leicht unter dem Vorjahresniveau (‑3 %). Gleichzeitig ist die Struktur des Marktes jedoch deutlich breiter geworden: Während das Vorjahr von wenigen großvolumigen Portfoliotransaktionen geprägt war, ist die Zahl der Abschlüsse im laufenden Jahr gestiegen. Zwar hat sich das Finanzierungsumfeld zuletzt wieder volatiler präsentiert, jedoch sprechen die fundamentalen Rahmenbedingungen unverändert für den Wohnungsmarkt, sodass die Nachfrage nach resilienten Wohninvestments hoch bleibt.
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Der Anteil großvolumiger, bundesweiter Portfoliotransaktionen, die für eine deutliche Belebung erforderlich sind, bleibt zwar gering, ist gegenüber dem ersten Quartal jedoch gestiegen. Gleichzeitig zeigt das zweite Quartal, dass auch wieder größere bundesweite Bestandsportfolios zum Abschluss kommen: Nachdem im ersten Quartal mit einem bundesweiten Portfolio, den Deiker Höfen und einem Teil des Holstenareals, ausschließlich Neubau- bzw. Forward-Deals im Größensegment über 100 Mio. € registriert wurden, wurden im zweiten Quartal vier große Bestandsportfolios außerhalb der A‑Städte umgesetzt. Dies unterstreicht die Rückkehr größerer Value-Add-Transaktionen.
GRÖSSENSEGMENT > 100 MIO. € NUR 34 % MARKTANTEIL
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Trotz der genannten Portfoliodeals tragen großvolumige Transaktionen über 100 Mio. € mit einem Anteil von 34 % so wenig wie seit zehn Jahren nicht mehr zum Gesamtergebnis bei, allerdings mit zuletzt wieder steigender Tendenz. Gleichzeitig dominieren mittelgroße Deals bis 50 Mio. € das Marktgeschehen und vereinen mit 47 % deutlich mehr Investmentvolumen auf sich als im langjährigen Durchschnitt (Ø 10 Jahre: 33 %). Der Wohn-Investmentmarkt wird damit von einer breiten Transaktionsbasis getragen, was die geringere Abhängigkeit von Einzeldeals und die insgesamt stabile Marktverfassung unterstreicht.
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Bestandsportfolios vereinen mit 47 % den größten Marktanteil auf sich und liegen damit über dem langjährigen Durchschnitt (Ø 10 Jahre: 44 %). Forward Deals folgen mit einem Anteil von 21 %, bleiben damit jedoch hinter den Vorjahren zurück. Dies ist weniger auf eine nachlassende Investorennachfrage zurückzuführen als vielmehr auf ein zuletzt wieder volatileres Finanzierungsumfeld sowie ein begrenztes Angebot geeigneter Produkte. Die anhaltend hohe Nachfrage nach ESG-konformen Wohnimmobilien unterstreicht die Attraktivität moderner Objekte: Neubau- und neuwertige Bestände erreichen einen überdurchschnittlichen Marktanteil von 18 % (Ø 10 Jahre: 5 %). Mit einem Transaktionsvolumen von gut 770 Mio. € wurde in dieser Sub-Assetklasse zudem das bislang höchste, jemals in einem ersten Halbjahr registrierte Ergebnis erzielt.