RANG 2 UNTER DEN TOP-MÄRKTEN
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Der Hamburger Investmentmarkt erzielte zum Ende des ersten Halbjahres 2026 ein Transaktionsvolumen von 967 Mio. €. Zwar wird der langjährige Durchschnitt weiterhin um 29 % verfehlt, gegenüber dem Vorjahr steht jedoch ein Zuwachs von 19 % und damit das beste Halbjahresresultat seit der Zinswende zu Buche. Hinter München rangiert die Hansestadt mit dem aktuellen Volumen auf Platz zwei im Ranking der deutschen Top-Märkte.
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Nach einem verhaltenen Jahresstart mit 300 Mio. € Transaktionsvolumen hat die Marktaktivität im zweiten Quartal spürbar angezogen. Mit 667 Mio. € wurde nicht nur der Großteil des Halbjahresergebnisses erzielt, sondern zugleich das zweitbeste Quartalsresultat seit 2022 registriert. Auch die Transaktionsfrequenz liegt über dem Vorjahresniveau, was für eine zunehmende Marktbreite spricht. Größte Transaktion der vergangenen drei Monate war der Ankauf des Alsterhauses durch ein Joint-Venture des Schoeller Group Family-Offices zusammen mit einer Pensionskasse.
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Innerhalb der vergangenen zwölf Monate sind die Netto-Spitzenrenditen für Büroimmobilien und Geschäftshäuser jeweils um 10 Basispunkte gestiegen. Im Logistiksegment fiel der Renditeanstieg mit 35 Basispunkten deutlich stärker aus. Aktuell liegen die Netto-Spitzenrenditen in Hamburg bei 4,35 % für Büroobjekte, 3,85 % für Geschäftshäuser und 4,60 % für Logistikimmobilien.
ASSETKLASSEN LOGISTIK UND RETAIL VERGLEICHSWEISE STARK
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Die Assetklasse Büro leistet mit 356 Mio. € den größten Beitrag zum Transaktionsvolumen. Das Investmentvolumen hat gegenüber den beiden Vorjahren wieder spürbar angezogen und es befinden sich wieder deutlich mehr Objekte im Markt. Positiv hervorzuheben ist darüber hinaus die Entwicklung der Assetklassen Retail und Logistik, die mit jeweils rund 230 Mio. € überdurchschnittliche Umsätze erzielen. Allerdings wurden beide Segmente maßgeblich durch wenige Großdeals, wie zum Beispiel das Alsterhaus bestimmt.
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Zentrale Lagen konnten ihren Umsatzanteil gegenüber dem Vorjahr ausbauen. City und Cityrand kommen zusammen auf einen Marktanteil von 56 % (Ø 10 Jahre: 51 %).
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Die Verteilung des Investmentvolumens nach Größenklassen verdeutlicht die aktuell hohe Bedeutung mittelgroßer Transaktionen. So entfallen 49 % des Ergebnisses auf Deals zwischen 10 und 50 Mio. €. Im Segment zwischen 50 und 100 Mio. € wurden bislang keine Abschlüsse registriert, während Transaktionen oberhalb von 100 Mio. € einen überdurchschnittlichen Marktanteil auf sich vereinen. Bemerkenswert ist, dass dieses Ergebnis nahezu ausschließlich auf Einzeldeals zurückzuführen ist, da der Portfolioanteil mit lediglich 11 % sehr gering ausfällt. Mit rund 860 Mio. € erreichen Einzeltransaktionen ein Volumen, das absolut betrachtet nur knapp 9 % unter dem langjährigen Durchschnitt notiert.