1,9 MRD. € INVESTMENTVOLUMEN
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Im Jahr 2025 wurden 1,9 Mrd. € auf dem Hamburger Markt für gewerbliche Immobilienobjekte investiert. Damit notiert das Ergebnis der Hansestadt rund 17 % unter dem Vorjahresergebnis (2,3 Mrd. €), platziert sich jedoch unter den A-Städten auf dem dritten Platz hinter Berlin und München. Ähnlich wie in den anderen Top-Standorten ist die Konsolidierungsphase in Hamburg schon relativ weit fortgeschritten. Die im vergangenen Jahr spürbar verbesserte Investorenstimmung war bislang jedoch noch nicht in einem signifikanten Anstieg des Investmentvolumens ablesbar.
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Für eine Markterholung, die auch in einem Anstieg des Investmentvolumens sichtbar wird, fehlt es bislang in Hamburg an einer höheren Frequenz an zum Abschluss gebrachten großvolumigen Transaktionen. Im vergangenen Jahr wurden drei Großdeals über 100 Mio. € registriert: Im vergangenen Jahr wurden drei Großdeals über 100 Mio. € registriert: Ein Pflegeheimportfolio im mittleren dreistelligen Millionenbereich (Q1), das Atlantic Haus, ein von BNP Paribas Real Estate begleitetes Büroobjekt im unteren dreistelligen Millionenbereich (Q3), und das Holsten-Areal, ein Entwicklungsgrundstück (Q4).
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Während das Renditeniveau von Büroobjekten sich bei 4,25 % stabilisiert hat, steigen die Renditen von Geschäftshäusern in besten Lagen um 10 Basispunkte auf 3,85 %. Einen etwas größeren Renditeanstieg um 25 Basispunkte vollziehen Lager- und Logistikflächen, die nun zu 4,50 % rentieren.
ASSETKLASSE OFFICE MIT 38 % MARKTANTEIL
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Die Verteilung des Investmentvolumens nach Assetklassen wird angeführt durch Büroobjekte mit einem gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Marktanteil von 38 %. Nichtsdestotrotz fehlt es in der Assetklasse Office auch in Hamburg weiterhin an großvolumigen Deals, was das in der absoluten Betrachtung unterdurchschnittliche Volumen (720 Mio. € ggü Ø 10 Jahre: 2,1 Mrd. €) erklärt. Mit rund 620 Mio. € steuert zudem die Sammelkategorie Sonstige einen wesentlichen Beitrag bei, der auch absolut betrachtet im Bereich des langjährigen Durchschnitts notiert. Hier sind aktuell insbesondere Entwicklungsgrundstücke und Mixed-Used-Objekte zu finden.
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Die zentralen Lagen der City sind mit 31 % Marktanteil weniger umfangreich am Investmentumsatz beteiligt als im langjährigen Durchschnitt (Ø 10 Jahre: 40%). Grund hierfür ist die mangelnde Verfügbarkeit von passendem Produkt.
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Wenngleich es weiterhin im langfristigen Vergleich an größeren Deals mangelt, die ein besseres Ergebnis verhindern, kann für das Segment oberhalb der 100-Mio.-€-Marke eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr registriert werden. Rund 630 Mio. € konnten in diesem Segment verbucht werden. Einhergehend ist die durchschnittliche Dealgröße angestiegen und liegt bei rund 28 Mio. €.