SCHWACHES Q1 RESULTAT TROTZ ANZIEHENDER MARKTDYNAMIK
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Der Hamburger Investmentmarkt ist mit einem Transaktionsvolumen von 306 Mio. € in das neue Jahr gestartet. Damit bleibt das Ergebnis 33 % unter dem Vorjahreswert und auch der Langzeitschnitt liegt weiterhin deutlich höher. Zugleich spiegelt das bislang registrierte Volumen die derzeit zunehmende Marktdynamik jedoch nur teilweise wider.
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So bildet das aktuelle Resultat weder die in Verhandlung befindlichen großvolumigen Transaktionen noch die seit Jahresbeginn sukzessive gewachsene Pipeline attraktiver Produkte ab. Besonders ins Gewicht fällt, dass im unverändert herausfordernden Umfeld, in dem Vermarktungsprozesse aufgrund sehr sorgfältiger Ankaufprüfungen und insbesondere sich ändernder Finanzierungskonditionen längere Zeit in Anspruch nehmen, nur wenige Großdeals direkt zu Jahresbeginn erfolgreich über die Ziellinie gebracht wurden. Allerdings befinden sich diese weiterhin in konkreten Verhandlungen. Das Investoreninteresse ist in Hamburg, das für seine stabilen Nutzermärkte bekannt ist, ungebrochen hoch.
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Nachdem Geschäftshäuser in besten Highstreet-Lagen sowie Logistikimmobilien in den vergangenen zwölf Monaten Renditeanstiege von 10 bzw. 25 Basispunkten verzeichneten und Büro-Spitzenrenditen konstant blieben, präsentieren sich die Renditen aller drei Assetklassen gegenüber dem Vorquartal stabil. So liegen die Netto-Spitzenrenditen für Logistikimmobilien bei 4,50 %, für Büroobjekte bei 4,25 % sowie für Geschäftshäuser bei 3,85 %.
ASSETKLASSE BÜRO MIT HOHEM MARKTANTEIL VON 67%
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Mit einem Marktanteil von 67 % und damit einem dreistelligen Umsatzvolumen ist Büro die stärkste Assetklasse, getragen über weite Strecken von Transaktionen im kleinen und mittleren Größensegment in zentralen Citylagen. Dahinter folgt mit deutlichem Abstand die Sammelkategorie „Sonstige“ mit einem Volumen von 46 Mio. €, worunter sich aktuell insbesondere Gesundheits- und Pflegeimmobilien, aber auch gemischtgenutzte Objekte sowie Entwicklungsgrundstücke subsummieren.
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Das höchste Investmentvolumen konnte zum Jahresauftakt der Cityrand auf sich vereinen. Zum Marktanteil von 52 % haben allen voran Investments in gemischtgenutzte und Hotel-Immobilien beigetragen. Demgegenüber wurde der Investmentumsatz in der City (25 % Marktanteil) ganz klassisch von Büro- und Geschäftshäusern getragen.
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Die Verteilung des Investmentvolumens auf die verschiedenen Größenklassen ist zu Jahresbeginn deutlich ausbalancierter als im Vorjahr. So tragen Abschlüsse zwischen 10 bis 25 Mio. € sowie ab 25 bis 50 Mio. € jeweils rund 25 % zum Ergebnis bei. Weitere 8 % entfallen auf Deals unter 10 Mio. €. Die insgesamt bislang eher kleinteilige Transaktionsstruktur spiegelt sich zudem in einem vergleichsweise niedrigen Portfolioanteil von 19 % (Ø 10 Jahre: 28 %) sowie in einem gesunkenen durchschnittlichen Deal‑Volumen von 20 Mio. € wider.