RANG 2 UNTER DEN TOP-7-STÄDTEN
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In den ersten drei Monaten des Jahres 2026 wurden auf dem Berliner Markt für gewerbliche Immobilien rund 420 Mio. € umgesetzt. Das Transaktionsvolumen lag damit 57 % unter dem Vorjahreswert, wobei der Jahresauftakt 2025 auch von der großvolumigen Upper-West-Transaktion für mehr als 400 Mio. € geprägt war. Im Top‑7‑Städteranking belegt Berlin aktuell Rang zwei hinter München.
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Das Jahresauftaktergebnis spiegelt in einem unverändert herausfordernden Umfeld, das über weite Strecken von einer schwachen Konjunktur sowie vom volatilen geopolitischen Umfeld geprägt ist, das dennoch deutlich gestiegene Investoreninteresse und die Dynamik im Markt nicht vollständig wider. Der Berliner Investmentmarkt verfügt über eine gut gefüllte und marktgängige Deal-Pipeline in allen Assetklassen. Das Interesse nationaler und interna-tionaler Investoren an attraktiven Investmentopportunitäten ist groß. Sie agieren in der Prüfungsphase mit großer Sorgfalt und Disziplin. Erfordern veränderte Finanzierungs-bedingungen eine Anpassung, kann es im Ankaufsprozess zu Verzögerungen kommen.
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Bei den Netto‑Spitzenrenditen ist im Zwölfmonatsvergleich in allen Assetklassen eine leichte Bewegung zu beobachten. Für Büroobjekte ist ein Renditeanstieg um 10 Basispunkte auf 4,35 % zu verzeichnen. Bei Geschäftshäusern in Highstreet‑Lagen sowie bei Logistikobjekten stieg sie um jeweils 25 Basispunkte auf aktuell bei 3,95 % bzw. 4,50 %.
OFFICE-SEGMENT SCHWACH
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Zum Jahresbeginn ist die Verteilung des Transaktionsvolumens nach Assetklassen generell wenig aussagekräftig, und es kommt zu deutlichen Verschiebungen im weiteren Jahresverlauf. Das erste Quartal 2026 ist vor allem durch Investments in Einzelhandelsimmobilien (34 % Marktanteil) mit Fokus auf Nahversorgung geprägt. Rund ein weiteres Drittel des Volumens entfällt auf die Sammelkategorie Sonstige, zu der auch Entwicklungsgrundstücke zählen. Mit nur 9,0 % ist die Assetklasse Büro noch deutlich unterrepräsentiert. Vor dem Hintergrund der laufenden Ankaufsprozesse in dieser Assetklasse ist zum Jahresende mit einem deutlich höheren Büro-Marktanteil zu rechnen.
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Das Investmentvolumen war im ersten Quartal über weite Strecken von kleineren Transaktionen mit einem Volumen bis jeweils 25 Mio. € geprägt, deren Marktanteil sich auf hohe 36 % beläuft. Mit einem Volumen von gut 150 Mio. € präsentiert sich der Markt hier auf Vorjahresniveau. Weitere 16 % haben Deals zwischen 25 und 50 Mio. € beigetragen, was die Kleinteiligkeit des Geschehens unterstreicht. Abschlüsse jenseits der 50-Mio.-€-Marke waren zum Jahresstart die Ausnahme.
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Die im Einzelhandelssegment registrierten Abschlüsse wie auch die Investments in Entwicklungsgrundstücke waren vornehmlich im Cityrand und in den Nebenlagen verortet, sodass sich der Marktanteil dieser Lagen auf hohe 54 % bzw. 16 % beläuft.