BESTER JAHRESAUFTAKT SEIT 2022
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Der Hotel-Investmentmarkt startet dynamisch in das Jahr 2026. Mit einem Investmentvolumen von rund 318 Mio. € übertrifft er nicht nur das Ergebnis aus dem Vorjahreszeitraum um rund ein Drittel, sondern erzielt auch das beste Resultat seit 2022. Erfreulich ist dabei die hohe Transaktionsdichte, die gegenüber Q1 2025 noch einmal um über 50 % gestiegen ist. Nachdem sich das Portfoliosegment im Laufe des vergangenen Jahres spürbar belebt hatte, konzentriert sich das Marktgeschehen bisher auf Einzeltransaktionen. Hotelportfolios konnten wie auch zum Jahresauftakt 2025 noch nicht verzeichnet werden. Das durchschnittliche Volumen pro Abschluss ist im Vorjahresvergleich aufgrund der Vielzahl kleinerer Transaktionen leicht auf 11 Mio. € gesunken.
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Auf der Käuferseite finden sich wieder vermehrt institutionelle Investoren. Vor allem in den Größenklassen über 25 Mio. € prägen diese aktuell den Markt. Die robusten Übernachtungszahlen und hohe Auslastungsquoten bilden das Fundament für ihr wachsendes Interesse. In den kleinteiligeren Segmenten bis 25 Mio. € sind dagegen nach wie vor Eigennutzer sowie private Investoren stark vertreten.
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Auffallend ist, dass zu Jahresbeginn internationale Investoren besonders präsent sind. So gehen die drei größten Deals in den ersten drei Monaten auf ihr Konto. Mehr als die Hälfte des Hotel-Investmentvolumens stammt von ausländischen Investoren, vor allem aus dem angelsächsischen Raum.
A-STÄDTE MIT DEUTLICHEM ZUWACHS
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Das Hotel-Investmentvolumen in den A-Standorten beläuft sich im ersten Quartal auf gut 200 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 56 %. Derzeit partizipieren jedoch noch nicht alle Städte am Umsatz. Spitzenreiter ist aktuell München, wo 85 Mio. € platziert wurden. Maßgeblich hierzu beigetragen hat der von BNPPRE begleitete Verkauf des Excelsior-Hotels am Hauptbahnhof, welcher bundesweit die bislang größte Transaktion des Jahres darstellt. Auf dem zweiten Rang schließt sich Berlin mit knapp 59 Mio. € an. Anstiege sind auch in Hamburg (34 Mio. €) und Düsseldorf (22 Mio. €) zu vermelden, während zum Jahresstart in Frankfurt, Köln und Stuttgart bislang noch keine Transaktionen verzeichnet wurden.
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Wie auch im Vorjahresquartal verteilt sich der Umsatz recht gleichmäßig auf die Größensegmente bis 100 Mio. €, wobei die Kategorie über 100 Mio. € erneut unbesetzt geblieben ist. Insgesamt präsentiert sich das Marktgeschehen noch recht kleinteilig. Am meisten investiert wurde bisher in Objekte mit einem Volumen zwischen 10-25 Mio. € (34 %), gefolgt von kleineren Hotels bis 10 Mio. € (26 %). Erfreulich ist hierbei der erhebliche absolute Umsatzzuwachs in diesen Größenklassen gegenüber dem Vorjahr. Deals zwischen 25-50 Mio. € steuern in der Summe ähnlich viel wie im Vorjahr bei, kommen aber aufgrund des insgesamt höheren Umsatzes nur noch auf einen Anteil von 22 %. Gleiches gilt für das Segment zwischen 50-100 Mio. €, welches 18 % beisteuert.