BÜRO-INVESTMENTS LEICHT ÜBER VORJAHRESNIVEAU
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Der deutsche Büroinvestmentmarkt ist mit einem Transaktionsvolumen von 1,8 Mrd. € und als stärkste gewerbliche Assetklasse ins neue Jahr gestartet. Damit notiert das Ergebnis zum dritten Mal in Folge auf einem stabilen Niveau mit einer moderat anziehenden Abschlussdynamik. Gegenüber dem Vorjahr wird ein Plus von 5 % registriert. Auch wenn der 10-Jahresschnitt deutlich verfehlt wird, ist es das beste Resultat seit der Zinswende.
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Neben einer fortlaufend regen Investmentdynamik in den kleineren Flächengrößen fällt aktuell die steigende Zahl an großvolumigen Deals positiv ins Gewicht, darunter der Neubau der Finanzverwaltung NRW in Kaarst. Weiterhin sind deutsche Investoren mit 88 % Marktanteil besonders stark am Marktgeschehen beteiligt, was aber als Momentaufnahme zu verstehen ist. Ausländische Investoren sondieren aktuell intensiv die attraktiven Investmentopportunitäten, die der deutsche Büroinvestmentmarkt bietet. Sie wissen um die stabilisierten Nutzerstrukturen, Vermietungsmärkte und das sich bietende Mietwachstumspotenzial.
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Die Spitzenrenditen haben sich weitestgehend auf Vorjahresniveau verfestigt. Singuläre Anpassungen gab es nur in Berlin und Stuttgart mit einem Anstieg um jeweils 10 Basispunkte. Teuerster Standort bleibt München mit 4,20 %, gefolgt von Hamburg mit 4,25 %. Die Netto-Spitzenrendite in Berlin liegt nun bei 4,35 %, gefolgt von Köln mit 4,40 %. Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart notieren in der Spitze bei 4,50 %.
A-STANDORTE INSGESAMT ETWAS UNTER DEM VORJAHRESERGEBNIS
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Im Gegensatz zum Vorjahr verteilt sich das Büro-Investmentvolumen deutlich breiter: Die Marktanteile sind sehr ausgeglichen, sowohl zwischen den A-Standorten und den übrigen Städten mit 54 % zu 46 %, als auch innerhalb der A-Standorte.
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Mit München (248 Mio. €), Frankfurt (224 Mio. €), Hamburg (206 Mio. €) und Köln (203 Mio. €) haben gleich vier Standorte die 200-Mio.-€-Marke überschritten. Darüber hinaus können Stuttgart (110 Mio. €) sowie Düsseldorf (50 Mio. €) Umsatzsteigerungen vermelden. Lediglich die Hauptstadt, die im Vorjahr nicht zuletzt dank des Upper West ein hervorragendes Ergebnis einspielte, bleibt mit unter 40 Mio. € hinter den Erwartungen zurück. Auch in Berlin dürfte sich das Investmentgeschehen im weiteren Jahresverlauf deutlich beleben. Das im Markt befindliche Investmentprodukt trifft auf hohes Investoreninteresse.
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Das Interesse auch nach größeren Objekten ist dabei bundesweit eindeutig zurückgekehrt. Wie im Vorjahr ist das Größensegment über 100 Mio. € am umsatzstärksten (38 %). Die höchste Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr wird aber für die Kategorie zwischen 50-100 Mio. € registriert. Mit rund 640 Mio. € beläuft sich ihr Marktanteil auf starke 35 %. Während die Investmenttätigkeit zwischen 25 und 50 Mio. € noch nicht sonderlich ausgeprägt ist, ist das Investmentvolumen bei den Dealgrößen zwischen 10 und 25 Mio. € um ein Drittel gestiegen. Mehr als 250 Mio. € wurden hier platziert, was einem Marktanteil von 14 % entspricht.