[BUILD YOUR FUTURE] VOM QUEREINSTIEG ZUR GROSSTRANSAKTION
Karrierewege in der Immobilienbranche sind alles andere als geradlinig. In dieser Folge von Build Your Future sprechen wir mit unserem Kollegen Krystian Lachowicz, Director Regional Investment. Er erzählt, wie sein Quereinstieg in die Immobilienbranche aussah, welche Herausforderungen seinen Karriereweg über 16 Jahre geprägt haben und warum er sich bewusst für das Office Investment entschieden hat. Außerdem räumt er mit gängigen Vorurteilen der Branche auf und gibt wertvolle Tipps für alle, die in der Immobilienwelt Fuß fassen wollen – also hört rein!
Durchstarten in der Immobilienbranche: 3 Fragen, 3 Antworten
Wie gelingt der Einstieg in die Immobilienbranche auch ohne klassische Ausbildung?
Nicht jeder Karrierestart in der Immobilienwirtschaft folgt einem festen Muster, das zeigt auch Krystians Berufsweg. Er begann nicht mit einer klassischen Immobilienausbildung, sondern kam über Umwege in die Branche: Ein Werkstudentenjob beim Immobilienverband in Berlin brachte die ersten Einblicke in die Branche, später folgten verschiedene Stationen in Paris und Berlin. Das zeigt, dass Offenheit, Initiative und der Mut, Chancen zu ergreifen, oft wichtiger sind als ein klassischer Lebenslauf. Wer Interesse an Immobilien, Märkten und Transaktionen mitbringt, kann auch als Quereinsteiger:in erfolgreich sein.
Was macht das Arbeiten im Office Investment so besonders?
Das Office Investment übt eine besondere Anziehungskraft auf viele in der Immobilienbranche aus, nicht zuletzt, weil es sich um eine der größten und sichtbarsten Assetklassen handelt. Für Krystian liegt genau darin der Reiz: „Die größten Transaktionen sind Office-Transaktionen und entsprechend hoch sind Anspruch, Dynamik und Sichtbarkeit in diesem Bereich.“ Hier geht es um markante Gebäude, große Deals, anspruchsvolle Beratung und den direkten Austausch mit Eigentümern, Investoren und anderen Marktakteuren. Der Arbeitsalltag ist vielseitig und reicht von Besichtigungen über Gespräche mit Bestandskunden bis hin zur Akquise neuer Kontakte. Gerade diese Mischung aus Marktbeobachtung, Netzwerkpflege und Transaktionsgeschäft macht den Bereich so spannend. Hinzu kommt die besondere Faszination, an bedeutenden Immobilien und prägenden Standorten mitzuwirken, also an Objekten, die das Stadtbild und den Markt nachhaltig beeinflussen.
Welche Tipps gibt es für Studierende und Berufseinsteiger:innen, die in der Immobilienbranche Fuß fassen möchten?
Für junge Menschen, die über einen Einstieg in die Immobilienbranche nachdenken, gibt die Folge eine klare Orientierung: Eine Karriere in diesem Umfeld ist eher ein Marathon als ein Sprint. Entscheidend sind deshalb nicht nur Ehrgeiz, sondern vor allem Geduld und Disziplin. Wer langfristig denkt, Kontakte aufbaut und bereit ist, sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln, kann in der Branche viel erreichen. Gleichzeitig wird deutlich, dass die Immobilienwelt stark von persönlichem Austausch und einem gewachsenen Netzwerk lebt – Marktakteure begegnen sich oft über viele Jahre hinweg immer wieder. Der wichtigste Rat lautet deshalb, offen zu bleiben und den eigenen Weg nicht zu eng zu definieren. Denn auch wer nicht von Anfang an mit dem Berufsziel Immobilienberater:in startet, kann hier eine spannende berufliche Perspektive finden.