Historisch, innovativ und lebenswert grün: Dresden überzeugt

Dresden

Die Ost-Metropole Dresden muss sich nicht verstecken. Im Flächenvergleich deutscher Großstädte steht sie an vierter Stelle hinter Berlin, Hamburg und Köln. Auf 30 Kilometern schlängelt sich die Elbe durch die sächsische Landeshauptstadt und mit 62 Prozent Wald- und Grünfläche gilt das sogenannte Elbflorenz als eine der grünsten Städte Europas. Das grüne Dresden kann mit drei Naturschutzgebieten, elf Landschaftsschutzgebieten sowie 112 Naturdenkmalen aufwarten. Außerdem ist Dresden weltberühmte Kunst- und Kulturstadt sowie wichtiger Technologiestandort.

Klingt alles zu schön um wahr zu sein? Wir haben mit unserem Kollegen und neuem Dresdner Niederlassungsleiter André Heinrich darüber gesprochen, was die Stadt wirklich ausmacht und ob das Elbflorenz wirklich so lebenswert und innovativ ist, wie vielerorts behauptet wird.

Herr Heinrich, welche drei Fakten fallen Ihnen als erstes ein, wenn Sie an Dresden denken?

Barock, Kultur, Heimat!

Das klingt ja schon recht spannend. Können Sie nochmal genauer erläutern, warum Dresden als Arbeits- und Wohnort wirklich alle überzeugen kann?

Die weichen Fakten überzeugen einfach: Die Elbe mit den wunderschönen Biergärten, die Neustadt mit den Clubs und Bars, die Museen wie zum Beispiel das Grüne Gewölbe, das historische Ambiente mit viel Grün, die Sächsische Schweiz und das Erzgebirge nur wenige Fahrtkilometer entfernt. Außerdem vielfältige Möglichkeiten seinen Feierabend zu gestalten. Als Arbeitsort spielt Dresden vor allem in der Hochtechnologie eine gewichtige Rolle in Europa: Infineon, Global Foundries, NOVALED, diverse Fraunhofer Institute und demnächst auch Bosch mit seiner neuen Fabrik. Und das ist die größte Investition, die Bosch weltweit jemals getätigt hat!  

Wirklich beeindruckend! Und jetzt für alle Neueinwohner (und die, die es vielleicht noch werden möchten): Was muss man in der Elbmetropole unbedingt gesehen, wo auf jeden Fall gegessen haben?

André Heinrich
André Heinrich
Regional Director Transaction

Das Lingner Schloss sollte man unbedingt besucht haben. Umrahmt von den Weinbergen mit Blick über die gesamte Stadt. Hier kann man auch toll essen. Sehr zu empfehlen ist auch eine Dampferfahrt auf der Elbe mit einem historischen Schaufelraddampfer der Weißen Flotte.

Wo steht Dresden in Sachen Smart City und Nachhaltigkeit? Was würden Sie sich für Ihre Stadt wünschen, damit sie noch lebenswerter wird?

Dresden ist einer der Teststandorte für die Smart City der Zukunft in Europa. Des Weiteren wird in Dresden das Projekt ABSOLUT zum autonomen Fahren durchgeführt. Noch lebenswerter würde unsere Stadt durch bessere Anbindungen und Zeiten an die Zug- und Flugverbindungen sowie einen Ausbau der A4, A14 und A13. Derzeit gibt es kaum direkte Flugverbindungen ins Ausland, und man verliert viel Zeit beim Umsteigen in Frankfurt oder Düsseldorf.

Zum Schluss noch einmal kurz zum Beruflichen: Was macht den Immobilienmarkt Dresden so besonders?

Das Spezielle am Dresdner Immobilienmarkt ist, dass er noch sehr unter dem Radar der großen Marktteilnehmer läuft. Der Markt ist (abseits der A-Lage) oftmals noch regional und weniger institutionell geprägt, obwohl er ähnliche Kennziffern wie der Leipziger Markt aufweist. Darin liegt aber auch die große Chance für Investoren, da die Kaufpreisfaktoren leicht niedriger als in vergleichbaren Märkten liegen.

Eine weitere Besonderheit ist die extrem geringe Leerstandsquote im Bürovermietungsbereich. Daraus resultiert, dass in Dresden – anders als in vielen deutschen Metropolen – bereits angefangen wird, spekulativ zu bauen.

Marina Vogt
Marina Vogt
Social Media Content Specialist

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