Frankfurt am Main: Viel mehr als Wolkenkratzer und Anzugträger

Frankfurt am Main

Frankfurt am Main, die Stadt der Banken, punktet beim ersten Eindruck mit ihrer eindrucksvollen Skyline, die ihr den Namen „Mainhattan“ eingebracht hat. Doch es sind nicht nur die Unternehmen und imposanten Gebäude, sondern vor allem die Menschen der Stadt, die eine einmalige Atmosphäre erzeugen. Sowohl „Hipster“ als auch Bänker und Menschen jeglicher Herkunft fühlen sich in der kleinen Metropole mit internationalem Flair wohl. Wir haben mit unserer Frankfurter Kollegin Joyce Vay, Senior Consultant Regional Residential Investment, über die Hidden Champions und die Besonderheiten der hessischen Metropole gesprochen.

Frau Vay, welche drei Fakten fallen Ihnen als erstes ein, wenn Sie an Frankfurt denken?

Da muss ich nicht lange nachdenken: Die Frankfurter Skyline, das multikulturelle Bahnhofsviertel und die berühmte „Wurst Ilse Schreiber“ in der Kleinmarkthalle.

Joyce Vay
Joyce Vay
Senior Consultant Regional Residential Investment

Können Sie da für uns nochmal ins Detail gehen?

Natürlich! Das Bahnhofsviertel ist das beste Beispiel für das „bunte“ Frankfurt. Es ist nicht nur der soziale Hauptbrennpunkt der Stadt, es hat sich auch in den vergangenen Jahren zu einem aufstrebenden Viertel mit zahlreichen Restaurants, Bars, Hotels und Clubs entwickelt. Ein Viertel, das Platz für den „Hipster“, Bänker und Menschen jeglicher Herkunft und sozialen Hintergrund bietet.

Wer in Frankfurt die Kleinmarkthalle besucht, um eine traditionelle Marktatmosphäre und internationale Spezialitäten zu genießen, sollte der „Wurst-Ilse“ auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Das Traditionsgeschäft besteht seit 1979 und Ilse Schreiber verkauft eine der besten Fleischwürste in Frankfurt. Mit ihren Wurstspezialitäten und ihren lustigen Sprüchen ist sie für die Frankfurter zur Tradition geworden.

Welche weiteren Orte empfehlen Sie uns? Gibt es Hidden Champions?

Frankfurt besitzt viele schöne Orte, die hervorzuheben sind, wie beispielsweise den Palmengarten, in dem ein entspannter Spaziergang oder auch Events in tropischer Atmosphäre zu genießen sind. Oder die Berger Straße, welche oft neben der Haupteinkaufsmeile Zeil, als längste Einkaufsstraße in Frankfurt, in Vergessenheit gerät und in der man viele kleinere, coole und individuelle Läden, Cafes und Restaurants findet. Und zu guter Letzt das Mainufer, welches sich an Abenden wie bei der Aktion „Die Nacht der Museen“ auf eine ganz andere Art und Weise erleben lässt.

Mit welcher internationalen Stadt würden Sie Frankfurt vergleichen?

Der Spitzname „Mainhattan“ kommt nicht von ungefähr, für mich ist Frankfurt das kleinere Manhattan. Es ist eines der wichtigsten Finanz- und Wirtschaftszentren Europas und Hauptsitz vieler großer Unternehmen. Die Skyline, mit dem Commerzbanktower als höchsten Wolkenkratzer Deutschlands und dem markanten Messeturm, ist ebenfalls charakteristisch für die Stadt. Offenbach kann man so gesehen als die „Bronx“ Frankfurts bezeichnen, die Stadt wird trotz aller Konkurrenz immer in Verbindung zu Frankfurt stehen.

Was würden Sie sich für Ihre Stadt wünschen, damit sie noch lebenswerter wird?

Meiner Meinung nach war Frankfurt schon immer multikulturell, was sich auch an der Bevölkerung und dem Zusammenleben der Menschen, der Vielfalt in der Gastronomie und auch im Arbeitsalltag zeigt. Das Wichtigste ist, diese Vielfalt zu bewahren, um so das Lebensgefühl der Metropole zu erhalten.

Zum Schluss noch kurz zum Beruflichen: Was macht den Frankfurter Immobilienmarkt besonders?

Frankfurt an sich gilt als eine eher kleinere Großstadt und ist relativ überschaubar, ebenso wie der Immobilienmarkt. Dadurch, dass Frankfurt durch das Finanzzentrum und auch anstehende Bauprojekte immer interessant für internationale Investoren sein wird und die Attraktivität umliegender Standorte steigert, zeigt uns der Markt immer wieder, wie vielfältig er doch ist und wie viele Möglichkeiten sich hier bieten. Man wird immer wieder herausgefordert, und mit Fleiß und Kreativität sind einem in diesem „Haifischbecken“ beruflich fast keine Grenzen gesetzt!

Marina Vogt
Marina Vogt
Social Media Content Specialist

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