WOHNEN BLEIBT STÄRKSTE ASSETKLASSE
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Der deutsche Wohn-Investmentmarkt präsentiert sich bis zum Ende des dritten Quartals 2026 insgesamt robust. Mit einem Investitionsvolumen von 5,9 Mrd. € in Wohnungsportfolios ab 30 Einheiten wurde das Vorjahresergebnis nur leicht verfehlt (-5 %). Während sich die moderate Marktbelebung des bisherigen Jahresverlaufs mit leicht nachlassender Dynamik fortsetzt, haben sich die Rahmenbedingungen zuletzt wieder eingetrübt.
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Nachdem im zweiten Quartal vier Bestandsportfolios im Segment über 100 Mio. € registriert wurden, wurde mit dem Polarlicht-Portfolio im dritten Quartal lediglich ein Bestandsportfolio dieser Größenordnung verzeichnet. Eine hohe Anzahl abgeschlossener mittelgroßer Bestandsportfolios trug zugleich maßgeblich dazu bei, dass im dritten Quartal ein Transaktionsvolumen von rund 860 Mio. € in diesem Segment erzielt wurde. Dies unterstreicht die Rückkehr größerer Value-add-Transaktionen. Die zuletzt gestiegenen Kapitalmarktrenditen und die erhöhte geopolitische Unsicherheit haben die Preisfindung wieder erschwert und zu einem selektiveren Investorenverhalten geführt. Insbesondere Investitionen in Neubauprojekte gestalten sich vor dem Hintergrund gestiegener Renditeanforderungen wieder anspruchsvoller. Aufgrund der starken Fundamentaldaten des Wohnungsmarkts bleibt die Nachfrage nach Wohn-Investments jedoch hoch. Vor diesem Hintergrund zählt Wohnen weiterhin zu den attraktivsten Assetklassen am deutschen Investmentmarkt.
BESTANDSPORTFOLIOS STEUERN FAST DIE HÄLFTE ZUM UMSATZ BEI
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Großtransaktionen über 100 Mio. € tragen mit rund 35 % beziehungsweise knapp 2,1 Mrd. € weiterhin deutlich weniger zum Marktvolumen bei als im langjährigen Durchschnitt (Ø 10 Jahre: 52 %). Besonders Abschlüsse im mittleren Größensegment zwischen 25 und 50 Mio. € steuern mit 25 % des Investitionsvolumens einen überdurchschnittlich hohen Anteil bei (Ø 10 Jahre: 16 %). Mit knapp 1,5 Mrd. € wurde in dieser Größenklasse zugleich das höchste Volumen seit 2022 registriert.
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Bestandsportfolios bleiben mit knapp der Hälfte des Transaktionsvolumens die dominierende Produktkategorie. Forward Deals folgen mit 22 %, bleiben mit 1,3 Mrd. € jedoch hinter dem Vorjahreswert von 1,9 Mrd. € zurück. Gleichzeitig erzielt das Neubausegment einen überdurchschnittlich hohen Marktanteil von 15 % (Ø 10 Jahre: 7 %) und unterstreicht damit die unverändert hohe Nachfrage nach modernen Wohnprodukten.
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Die A-Standorte bündeln mit rund 2,2 Mrd. € weiterhin gut ein Drittel des Transaktionsvolumens und bewegen sich damit auf Vorjahresniveau. Während Berlin mit knapp 950 Mio. € zwar der umsatzstärkste Einzelmarkt bleibt, verzeichnen insbesondere Hamburg (440 Mio. €), Leipzig (470 Mio. €) und Dresden (330 Mio. €) eine dynamische Entwicklung und erreichen jeweils ihre stärksten Ergebnisse seit mehreren Jahren.