GUTE HALBJAHRESBILANZ
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Der Leipziger Investmentmarkt blickt auf die beste Halbjahresbilanz seit 2022 zurück. So wurde im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 278 Mio. € verzeichnet. Absolut betrachtet notiert das Ergebnis der Messestadt damit zwar weiterhin unter ihrem langjährigen Durchschnitt, jedoch ist der Abstand mit 17 % zu diesem deutlicher geringer als in den Top-Städten.
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Grund für das insgesamt sehr solide Abschneiden ist der starke Jahresauftakt mit 209 Mio. €. Hier war das Shoppingcenter Höfe am Brühl mit einem dreistelligen Millionenbetrag klarer Umsatztreiber. Im weiteren Jahresverlauf hat zwar die Transaktionsfrequenz nicht nachgelassen, jedoch kamen hauptsächlich nur Deals unter 10 Mio. € zum Abschluss. Die Veräußerung eines Hotels im mittleren zweistelligen Millionenbereich im Rahmen eines Portfolioverkaufs bildete hier jedoch eine Ausnahme.
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Die Rahmenbedingungen für den Leipziger Investmentmarkt bleiben, wie auch für die anderen Top-Märkte, weiterhin herausfordernd. Die schwache Konjunktur und geopolitische Unsicherheiten wirken weiterhin dämpfend auf das Marktgeschehen. Entsprechend sind die Spitzenrenditen binnen Zwölfmonatsfrist gestiegen: Bei Geschäftshäusern auf 5,00 % (+20 BP), bei Logistikimmobilien auf 4,80 % (+35 BP) und bei Premium-Büroobjekten auf 5,60 % (+30 BP).
LOGISTIK UND BÜRO NOCH SCHWACH BESETZT
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Im ersten Halbjahr dominiert Retail mit einem Marktanteil von 60 % das Leipziger Marktgeschehen deutlich. Der im langjährigen Vergleich überdurchschnittliche Anteil (Ø 10 Jahre: 29 %) ist dabei maßgeblich auf den Mehrheitserwerb des Shoppingcenters Höfe am Brühl zurückzuführen. Auf Rang zwei folgt das Hotelsegment, dessen Transaktionsvolumen von 50 Mio. € auf zwei Abschlüsse zurückzuführen ist.
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Auf City und Cityrand entfallen kumuliert 76 % des Transaktionsvolumens. Damit sind die zentralen Lagen weiterhin prägend für das Marktgeschehen. Einen wesentlichen Beitrag leisten hierbei die beiden größten Transaktionen des Halbjahres. Im weiteren Jahresverlauf dürfte sich die Verteilung jedoch etwas ausgleichen, da sich auch in den Nebenlagen aktuell attraktive Investmentchancen bieten.
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Das Größenklassenranking wird vom Segment über 100 Mio. € angeführt, das wesentlich durch den benannten Großdeal bestimmt wird. Auffällig ist jedoch, dass im sonst umsatzstarken Segment zwischen 50 und 100 Mio. € (Ø 10 Jahre: 27 %) bislang keine Abschlüsse registriert wurden. Da neben dem Großdeal auch das Segment mittelgroßer Transaktionen zwischen 25 und 50 Mio. € mit einem Marktanteil von 24 % gut besetzt ist, fällt das durchschnittliche Volumen je Deal mit 25 Mio. € vergleichsweise hoch aus.