KÖLNER MARKT IN Q2 KLEINTEILIGER STRUKTURIERT
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Der Kölner Investmentmarkt zieht nach dem ersten Halbjahr 2026 eine gemischte Bilanz. Mit einem Transaktionsvolumen von 349 Mio. € wurde das vergleichsweise niedrige Vorjahresergebnis zwar um 12 % übertroffen, der langjährige Durchschnitt von 610 Mio. € jedoch weiterhin deutlich verfehlt (-43 %). Nach einem starken Jahresauftakt mit 256 Mio. € im ersten Quartal hat die Abschlussdynamik im zweiten Quartal spürbar nachgelassen, sodass lediglich weitere 93 Mio. € registriert wurden. Köln fällt damit im Ranking der Top-Standorte auf Rang 6 zurück, behauptet sich jedoch weiterhin vor Stuttgart.
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Auffällig ist, dass die Transaktionsfrequenz im zweiten Quartal nicht nachgelassen hat, die Abschlüsse jedoch deutlich kleiner ausfielen. Während im ersten Quartal eine Transaktion zwischen 50 und 100 Mio. € sowie drei Deals zwischen 25 und 50 Mio. € registriert wurden, lag der größte Abschluss im zweiten Quartal lediglich im Segment zwischen 25 und 50 Mio. €. Dies spiegelt sich auch im durchschnittlichen Dealvolumen wider, das mit rund 17 Mio. € auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau liegt.
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Das volatile Finanzierungsumfeld und geopolitische Unsicherheiten haben im Zwölfmonatsvergleich in allen Assetklassen zu Renditeanstiegen geführt. Logistik- (+35 BP) und Büroimmobilien (+20 BP) rentieren mittlerweile jeweils zu 4,60 %, während für Geschäftshäuser in besten Lagen 4,00 % angesetzt werden (+15 BP).
BÜRO-INVESTMENTS MIT SEHR HOHEM MARKTANTEIL
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Mit einem Marktanteil von 69 % bzw. einem Volumen von 242 Mio. € steuern Büroimmobilien absolut betrachtet den höchsten Halbjahresbeitrag seit 2022 zum Gesamtergebnis bei. Das Ergebnis basiert auf mehreren mittelgroßen Abschlüssen, wobei die Veräußerung eines Objekts im Mediapark für rund 90 Mio. € einen wesentlichen Beitrag leistete. Positiv hervorzuheben ist zudem die Assetklasse Logistik, die mit 59 Mio. € einen überdurchschnittlichen Marktanteil von 17 % erreicht (Ø 10 Jahre: 9 %). Hotels und insbesondere Retail spielen dagegen bislang nur eine untergeordnete Rolle und steuern lediglich 6 % bzw. 2 % zum Transaktionsvolumen bei.
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Die Größenklassenverteilung unterstreicht die aktuell kleinteiligere Marktstruktur. Mit 142 Mio. € bzw. 41 % des Transaktionsvolumens prägen Abschlüsse zwischen 25 und 50 Mio. € das Marktgeschehen und übertreffen dabei sogar ihren langjährigen Durchschnitt (Ø 10 Jahre: 116 Mio. €). Großdeals oberhalb von 50 Mio. € bleiben hingegen Mangelware und erreichen lediglich einen Marktanteil von 26 %, während dieses Segment in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich rund die Hälfte des Gesamtvolumens auf sich vereinte.
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Die zentralen Lagen prägen das Marktgeschehen weiterhin maßgeblich. Auf City und Cityrand entfallen kumuliert 74 % des Transaktionsvolumens (Ø 10 Jahre: 78 %). Nebenlagen und Peripherie steuern jeweils 13 % zum Gesamtergebnis bei. Insbesondere die Peripherie erreicht damit einen im langfristigen Vergleich überdurchschnittlichen Marktanteil.