INVESTMENTVOLUMEN GESTIEGEN, ABER AUF NIEDRIGEM NIVEAU
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Auf dem Frankfurter Investmentmarkt wurde in den ersten neun Monaten des Jahres ein gewerbliches Investitionsvolumen von knapp 840 Mio. € registriert. Damit konnte das vergleichsweise schwache Vorjahresergebnis um 52 % übertroffen werden, allerdings bewegt sich das Marktgeschehen fortlaufend auf einem niedrigen Niveau. Profitiert hat der Markt von einem guten Jahresauftakt mit gleich mehreren Abschlüssen jenseits der 50-Mio.-€-Marke in der Assetklasse Büro, die maßgeblich dazu beigetragen haben, dass das durch-schnittliche Deal-Volumen auf 25 Mio. € gestiegen ist, damit aber weiterhin gering ausfällt.
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Die Investmentmarktdynamik stand im Jahresverlauf 2026 eindeutig unter dem Eindruck des Iran-Kriegs, der infolge gesperrten Seewege im Nahen Osten sowie der in Konsequenz wieder anziehenden Leitzinsen. Parallel zur bundesweiten Entwicklung hat sich das Investmentgeschehen in der Bankenmetropole nach einem insgesamt gelungenen Jahresauftakt mit rund 354 Mio. € verlangsamt. In den Folgequartalen belief sich das Investmentvolumen auf jeweils knapp unter 250 Mio. €.
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Die erneut spürbar gestiegenen Kapitalmarktzinsen haben bundesweit zu leichten Anpassungen der Netto-Spitzenrenditen geführt. In Frankfurt notieren sie jetzt für Premium-Büroobjekte bei 4,60 %, für Highstreet-Assets bei 3,85 % und für Top-Logistikimmobilien werden 4,70 % registriert.
ÜBER DIE HÄLFTE DES VOLUMENS ENTFÄLLT AUF BÜROS
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Auf Büroinvestments entfällt mit über 57 % nach wie vor das Gros des Investmentvolumens auf dem Frankfurter Markt, wenn auch auf einem neuen, niedrigeren Niveau. Sie dominieren aktuell das Segment der Transaktionen mit einem Deal-Volumen von jeweils mehr als 50 Mio. €, unter ihnen der von BNPPRE begleitete Verkauf der Junghofstraße 13-15. Aber auch hinsichtlich der Anzahl der Transaktionen liegen Büros klar in Führung. Nahezu auf einem Niveau bewegen sich Investments in Hotelimmobilien mit 11 %, die vom Verkauf des Intercity Hotels profitieren, und Logistikobjekte mit gut 10 %. Etwas weniger steuern Einzelhandelsimmobilien mit gut 9 % bei, wobei sich diese bisher auf das Fachmarktsegment beschränken. Weitere 12 % entfallen auf die Sammelkategorie „Sonstige“, hinter der sich primär Entwicklungsgrundstücke verbergen.
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Auch wenn die Größenklasse über 100 Mio. € bisher wie auch im Vorjahr noch unbesetzt ist, war zumindest im großvolumigeren Segment zwischen 50 und 100 Mio. € ein erhöhtes Transaktionsgeschehen zu verzeichnen. Erfreulich ist, dass diese Transaktionen nicht nur zu Jahres-beginn getätigt wurden, sondern auch in den beiden hinsichtlich der Marktdynamik verlangsamten Anschlussquartalen. Insgesamt entfällt mit gut 49 % fast die Hälfte des Ergebnisses auf diese Kategorie. Anteilig wie auch absolut weniger Umsatz wurde dagegen in der Klasse 25-50 Mio. € verzeichnet, die nur knapp 20 % beisteuert. Im dritten Jahr in Folge ist mehr Bewegung zwischen 10 und 25 Mio. €. Der Marktanteil beläuft sich hier auf gut 25 %.