UMSATZSTEIGERUNG GEGENÜBER VORJAHR UM 9 %
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Der Düsseldorfer Investmentmarkt verzeichnet im Jahr 2025 ein Investmentvolumen von 1,1 Mrd. €. Obgleich das Schlussquartal das stärkste Quartal im Jahr 2025 war, geht in der Gesamtbetrachtung die verbesserte Investorenstimmung, ähnlich wie an den anderen Top-Standorten, noch nicht mit deutlich steigenden Investmentumsätzen einher. Jedoch kann mit über 50 registrierten Deals bereits eine gegenüber den beiden Vorjahren anziehende Transaktionsfrequenz bilanziert werden.
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Positiv zu werten ist zudem, dass Düsseldorf als einziger Top-Standort sein Vorjahresergebnis (um 9 %) übertreffen konnte. Unter den A-Städten belegt die Landeshauptstadt Rang 5, knapp hinter Köln und noch vor Frankfurt und Stuttgart.
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Das Ergebnis wird größtenteils durch Einzeltransaktionen getragen. Portfolios haben nur einen Anteil von 8 %. Für ein besseres Resultat fehlt es daher insbesondere an großvolumigen Portfoliodeals. Die beiden größten Deals wurden im vierten Quartal mit der Veräußerung von zwei Highstreet-Objekten in der Königsallee mit Schwerpunkt auf Luxusmode registriert.
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Büroimmobilien rentieren konstant zu 4,50 %. Für innerstädtische Geschäftshäuser wird ebenfalls eine unveränderte Nettospitzenrendite von 3,95 % angesetzt. Hingegen verzeichnen Logistikimmobilien einen Anstieg der Spitzenrendite um 25 Basispunkte auf 4,50 %.
MITTELGROSSE DEALS ÜBERWIEGEN
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Aktuell entfällt der Großteil des Investmentvolumens auf das Segment mittelgroßer Transaktionen im Bereich von 25 bis 50 Mio. €. Der Marktanteil notiert hier mit 46 % deutlich über dem langjährigen Durchschnitt (Ø 10 Jahre: 25 %). Auch die kleineren Größenklassen bis 25 Mio. €, die 31 % zum Gesamtvolumen beitragen, präsentieren sich vergleichsweise lebhaft. Dies zeigt, dass der Düsseldorfer Investmentmarkt 2025 insgesamt wesentlich kleinteiliger als gewohnt strukturiert war.
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Bei der Verteilung des Investmentvolumens nach Lagen dominieren die Peripherie und die City das Marktgeschehen. Die Peripherie hat mit 34 % einen weit überdurchschnittlichen Marktanteil (Ø 10 Jahre: 17 %), was insbesondere auf das starke Abschneiden von Logistikimmobilien zurückzuführen ist. In peripheren Lagen wurde mit rund 380 Mio. € auch absolut betrachtet ein Ergebnis im Bereich des langjährigen Durchschnitts erzielt. Die City trägt ebenfalls erheblich zum Investmentumsatz bei und steuert fast ein Drittel dazu bei.
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Mit einem Transaktionsvolumen von jeweils gut 300 Mio. € schneiden sowohl Logistikimmobilien mit +53 % als auch Einzelhandelsobjekte mit +27 % gegenüber dem zehnjährigen Schnitt stark ab. An dem guten Ergebnis der Assetklasse Retail hatten die beiden benannten größten Deals in der Königsallee einen wesentlichen Anteil.