HOHE NACHFRAGE, ABER KAUM FREIE FLÄCHEN IN DER CITY

Osnabrück ist und bleibt das Herzstück des Osnabrücker Landes und die Innenstadt ist Anziehungspunkt für Shoppingwillige aus nah und fern: Die dritthöchste Zentralitätskennzahl (1,52) des 27 Städte umfassenden Vergleichs verdeutlicht diese Strahlkraft. Die Passantenfrequenz in der Großen Straße ist im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig und liegt mit über 4.200 Besuchern im Mittelfeld vergleichbarer Konsumlagen der Städtekategorie 100.000 bis 250.000 Einwohner. Hier wird auch die höchste Miete erzielt, die sich wie im Vorjahr auf bis zu 130 €/m² beläuft. Unter den Städten gleicher Größenordnung übertrifft nur Würzburg diesen Spitzenwert (135 €/m²). Es ist somit wenig verwunderlich, dass bei dem vergleichsweise hohen Mietniveau vor allem Filialen namhafter nationaler und internationaler Retailer vertreten sind. Die Große Straße wird dabei besonders vom Handel dominiert, der hier mit einer Tchibo-Filiale sowie der Modekette Gina Laura zwei neue Anmietungen verzeichnen konnte. Gastronomische Konzepte finden sich in den A-Lagen hingegen nur an einigen Standorten, etwa am Nikolaiort mit mehreren Fast-Food-Ketten und Systemgastronomen oder in der Markthalle, dem Food-Court im L+T-Kaufhaus. Ansonsten sind sie vor allem in den Nebenlagen der Innenstadt anzutreffen.

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