TRADITIONELLER RETAIL-STANDORT IM WANDEL

Ein Betrieb, der die Mainzer Einkaufstradition über Jahrzehnte prägte, war der Bekleidungsladen „Uhlig am Dom“. Nach  99 Jahren musste er sein Geschäft Anfang des Jahres aufgeben. Doch wie man Tradition und Wandel im Einzelhandel kombinieren kann, zeigt sich an diesem Beispiel besonders gut: Der Wäschehersteller Mey hat den Laden übernommen und ein neues Konzept an den Dom gebracht, behält jedoch den Namen des Traditionsunternehmens bei. Auch die Stadt möchte einen solchen Übergang in die Moderne schaffen. So gibt es starke politische Bemühungen, die innerstädtischen Einkaufslagen weiterzuentwickeln und gleichzeitig das Shopping-Flair aus den vergangenen Dekaden zu bewahren. Hierbei steht die Aufwertung der Ludwigsstraße im Fokus, welche nach einem neuen Konzept Shopping, Genuss und Kultur verbinden soll. Dazu ist unter anderem ein Umbau des Karstadt-Gebäudes vorgesehen, dessen Flächen zukünftig für Pop-up-Stores, Gastronomie, ein Hotel und einen Club genutzt werden sollen. Neben diesem Zukunftsprojekt sind die Bauarbeiten in der Großen Langgasse noch in vollem Gange, und eine Fertigstellung dieser Einkaufsstraße wird zum Jahresende 2019 erwartet.

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