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30. April 2014

Vielversprechender Jahresauftakt auf dem Leipziger Logistikmarkt

Leipzig ‑ Der Leipziger Lager- und Logistikflächenmarkt startet mit einem Flächenumsatz von 46.000 m² solide in das Jahr. Auch wenn dieses Resultat deutlich unter dem Vorjahresergebnis (minus 31 %) und auch unter dem fünfjährigen Schnitt der ersten Quartale (minus 25 %) liegt, ist insgesamt von einem zufriedenstellenden Ergebnis auszugehen. Dies ergibt die Analyse von BNPPRE (BNP Paribas Real Estate), bundesweit führender Immobilienberater.

„Hintergrund ist, dass der Flächenumsatz in Leipzig häufig von wenigen großen Verträgen dominiert wird“, erklärt Hans-Jürgen Hoffmann, Head of Industrial Investment & Services der BNP Paribas Real Estate GmbH. „Diese konnten zu Jahresbeginn aber noch nicht registriert werden. In den ersten drei Monaten 2014 wurde vergleichsweise mehr Umsatz im Bereich bis 3.000 m² generiert, was sich im Gesamtergebnis weniger deutlich niederschlägt. Zudem zeigt sich eine erhöhte Nachfrage für Flächen unter 1.000 m² in Gewerbeparks. Mit Ausnahme von zwei größeren Abschlüssen spielte sich das Marktgeschehen bislang also eher im kleinteiligen Bereich ab. Vor diesem Hintergrund ist der absolut betrachtet eher verhaltene Jahresauftakt als Momentaufnahme zu werten, der keine Rückschlüsse auf die grundsätzliche Nachfrage zulässt.“

Mehr als die Hälfte des Flächenumsatzes wurde durch Logistikdienstleister generiert, was für die Logistikdrehscheibe Leipzig ein typisches Bild ist. Verantwortlich hierfür ist vor allem ein Großabschluss der Finsterwalder Transport & Logistik (22.000 m²). Dahinter folgen Handelsunternehmen mit einem Anteil von rund 28 %. Hier spiegelt sich in erster Linie ein Vertrag von Möbel Kraft (11.000 m²) wider. Zulegen konnten die Industrieunternehmen, die nun fast 17 % erreichen. Insgesamt zeigt die Branchenverteilung, die in Leipzig häufig mit einem noch höheren Anteil von Logistik- und Handelsunternehmen dominiert wird, in diesem Quartal eine etwas homogenere Struktur.

Die Verteilung des Flächenumsatzes nach Größenklassen hat sich zugunsten der kleineren Flächensegmente etwas verschoben. An erster Stelle, mit rund 48 %, steht dennoch die größte Kategorie mit Flächen über 20.000 m². Dahinter folgen Verträge zwischen 8.000 und 12.000 m² (24 %). An dritter Stelle kommen bemerkenswerterweise Abschlüsse unter 3.000 m². Sie erreichen einen Anteil von knapp 21 %, was für Leipzig recht außergewöhnlich ist. Ebenso konnte das Segment 3.000 bis 5.000 m² leicht zulegen und kommt nun auf 7 %. Hintergrund dieser Verschiebung sind unter anderem Abschlüsse von Industrieunternehmen.

Vor allem im Norden Leipzigs ist das Angebot weiterhin knapp. Dies trifft besonders mittlere Flächengrößen zwischen 2.000 und 5.000 m². In den ersten drei Monaten hat sich die Angebotssituation insgesamt allerdings kaum verändert, da 13.000 m² spekulativ errichtete Flächen fertig gestellt wurden und für ähnlich viele Bestandsflächen neue Verträge unterschrieben wurden. Weitere für den Vermietungsmarkt vorgesehene Projekte im kleinteiligen Segment sind aufgrund der guten Nachfrage in Planung. Der Nachfrageüberhang hat zu einem Anstieg der Spitzenmiete um rund 2 % auf 4,35 €/m² geführt. Auch die Durchschnittsmiete ist gestiegen (+ 3 %) und liegt bei 3,60 €/m².

Perspektiven 
Die Erwartungen für den weiteren Jahresverlauf sind grundsätzlich positiv, wozu neben konkreten Gesuchen auch die absehbare Verbesserung der Konjunktur beiträgt. „Bereits für das zweite Quartal werden einige Neuanmietungen erwartet, die für den Flächenumsatz einen steigenden Trend versprechen. Gleichzeitig wird das Angebot an Bestandsflächen zurückgehen und sich der Engpass hier verstärken. Die projektierten Flächen werden vermutlich erst im nächsten Jahr die Situation etwas entspannen können. Sie werden innerhalb neuer stadtnaher Gewerbeparks liegen, die vor allem von mittelständischen Unternehmen aus dem produzierenden Bereich vermehrt nachgefragt werden. Bis dahin ist sowohl für die Höchst- als auch für die Durchschnittsmiete ein weiterer leichter Anstieg nicht auszuschließen“, prognostiziert Hans-Jürgen Hoffmann.

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