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24. Oktober 2018

Logistikmarkt Frankfurt: Neuer Rekordumsatz nach drei Quartalen

Frankfurt am Main - Das lebhafte Marktgeschehen der letzten Quartale hat sich unvermindert fortgesetzt. Mit einem Flächenumsatz von 487.000 m² in den ersten neun Monaten erzielt der Frankfurter Lager- und Logistikflächenmarkt einen neuen Rekord. Das bereits außergewöhnlich gute Vorjahresresultat wurde noch einmal um mehr als 5 % übertroffen, im Vergleich zum zehnjährigen Durchschnitt liegt der Umsatz sogar um stolze 31 % höher. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

„Kein anderer der großen deutschen Logistikhubs erreicht einen vergleichbaren Wert, sodass die Mainmetropole ihre Spitzenposition eindrucksvoll verteidigen konnte. Erfreulich ist, dass sich die Nachfrage weiterhin auf alle Marktsegmente konzentriert und nicht nur aus wenigen Großabschlüssen resultiert, obwohl deren Beitrag zum Ge­samtumsatz ebenfalls beachtlich ausfällt und sich im langjährigen Schnitt bewegt. “, sagt Christopher Raabe, Managing Director und Head of Industrial Services & Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH. Zu den größten Abschlüssen gehören 40.000 m² von ID Logistics in Hammersbach, 32.000 m² von REWE in Kelsterbach und jeweils rund 25.000 m² von 4 PX Logistics in Grolsheim und  Movianto Deutschland in Ginsheim-Gustavsburg. Bemerkenswert ist, dass es sich hierbei ausschließlich um Mietverträge handelt, wohingegen Eigennutzer bislang deutlich unterrepräsentiert sind. 

Frankfurter Leitbranche auch weiter an der Spitze

Traditionell bestimmen im Rhein-Main-Gebiet Logistikdienstleister weite Teile des Marktgeschehens. In den ersten drei Quartalen konnten sie ihre starke Position noch einmal ausbauen und tragen mit knapp 54 % über die Hälfte zum Gesamtergebnis bei. Damit übertreffen sie ihren ohnehin schon hohen Durchschnittswert der letzten Jahre noch einmal um sieben Prozentpunkte. Auf Platz zwei finden sich erwartungsgemäß Handelsunternehmen, die auf gut 23 % kommen und damit im Vorjahresvergleich etwas an Bedeutung verloren haben. Vervollständigt wird das Führungstrio von Produktionsunternehmen, die 12,5 % beisteuern und damit spürbar weniger als an einigen anderen Standorten.

Zum sehr guten Flächenumsatz trägt nicht zuletzt auch die breit aufgestellte Nachfragebasis bei, die sich auf alle Größenklassen erstreckt. Knapp 28 % des Ergebnisses generieren kleinere Vertragsabschlüsse bis 5.000 m², die mit diesem Wert rund fünf Prozentpunkte über ihrem langjährigen Schnitt liegen. Damit verfehlen sie nur knapp den Anteil der Großverträge über 20.000 m², die für gut 31 % verantwortlich zeichnen. Die verbleibenden 41 % entfallen auf die Größenklassen zwischen 5.000 m² und 20.000 m² und damit auf das mittlere Marktsegment.

Mieten mit Aufwärtstendenz

Die sehr gute Nachfrage der letzten zwei Jahre führt mittlerweile dazu, dass die Mietpreise eine Aufwärtstendenz zeigen. Zwar schlägt sich dies momentan noch nicht in der Höchstmiete nieder, die nach wie vor bei 6,30 €/m² anzusetzen ist, bei der Durchschnittsmiete ist die Tendenz aber erkennbar. Im letzten Quartal hat sie um gut 1 % auf 4,95 €/m² angezogen und dürfte diese Entwicklung in den nächsten Quartalen fortsetzen. Auffällig ist auch der auf 12 % gesunkene Eigennutzeranteil, der im Schnitt der letzten Jahre bei rund einem Drittel lag. Hier zeigt sich, dass einige Projektentwicklungen für etwas Entspannung auf der Angebotsseite gesorgt hatten. Da diese mittlerweile größtenteils vermietet sind, wird sich das Angebot mittelfristig eher wieder verknappen.

Perspektiven

„Die insgesamt weiterhin stabilen konjunkturellen Rahmenbedingungen sowie der anhaltend positive Trend im E-Commerce, der zusätzliche Flächennachfrage auslöst, sprechen für eine auch im Schlussquartal lebhafte Nachfrage. Davon wird der der Frankfurter Logistikmarkt als wichtige Drehscheibe, gerade auch im Bereich klassischer Logistikdienstleister, profitieren. Aus heutiger Sicht spricht demzufolge vieles dafür, dass im Gesamtjahr zum zweiten Mal in Folge die 600.000-m²-Schwelle überschritten werden könnte. Ein Angriff auf den im Vorjahr aufgestellten Rekordumsatz erscheint dagegen eher unwahrscheinlich“, so Christopher Raabe.

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