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26. Oktober 2015

Logistikmarkt Düsseldorf mit zweitbestem Flächenumsatz seit 2008

Auf dem Düsseldorfer Logistik– und Lagerflächenmarkt wurde in den ersten drei Quartalen des Jahres mit einem Flächenumsatz von 255.000 m² das zweitbeste Ergebnis seit 2008 erzielt. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

 

„Das vergleichbare Vorjahresresultat wird damit um knapp 21 % übertroffen, und auch der langjährige Durchschnitt wird mit gut 37 % deutlich überboten. Hintergrund für diese positive Entwicklung bei nahezu identischer Dealanzahl ist der höhere Anteil großflächiger Verträge, die das Gesamtergebnis entsprechend in die Höhe getrieben haben“, erläutert Hans-Jürgen Hoffmann, Head of Industrial Services & Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH. Größter Abschluss ist dabei der Eigennutzerbau der Handelskette Bauhaus in Krefeld über 60.000 m². Ebenfalls in Krefeld ist zudem die VGG Handels AG für einen Lager- und Logistikneubau über 70.000 m² verantwortlich, wovon zunächst 35.000 m² für den Eigenbedarf genutzt werden. Auswirkungen hat dies sowohl auf den Anteil der Eigennutzer, der auf gut 46 % gestiegen ist, als auch auf den Neubauanteil, welcher mit knapp 63 % wie im Vorjahreszeitraum hoch ausfällt.

 

Handelsunternehmen dominieren, Großdeals vorne, Spitzenmiete leicht gestiegen

 

Die Verteilung des Flächenumsatzes nach Branchen wird gleich dank mehrerer Großverträge von den Handelsunternehmen mit 56,5 % angeführt. Sie lösen die im Vorjahreszeitraum führenden Logistikdienstleister von der Spitzenposition ab und verweisen sie auf den zweiten Rang (22 %). Letztere tragen mit diesem Resultat einen im Vorjahresvergleich eher schwachen Anteil zum Gesamtumsatz bei (minus knapp 40 Prozentpunkte). Neben den Handelsunternehmen verbuchten auch Industrieunternehmen ein Anteilsplus und zeichnen für gut ein Fünftel des Flächenumsatzes verantwortlich. Andere Branchen waren bisher kaum am Marktgeschehen beteiligt.

 

Die Verteilung des Flächenumsatzes nach Größenklassen hat sich  zugunsten großflächiger Abschlüsse verschoben. Verträge ab 20.000 m² tragen 59 % zum Flächenumsatz bei und nehmen dadurch eine deutlich tragendere Rolle als im Vorjahr ein (gut 26 %). Ebenso verbuchte das kleinste Segment mit Flächen bis 3.000 m² ein Plus und kommt auf 17 %. Deutlich weniger Umsatz wurde hingegen in den mittleren bis größeren Flächenkategorien unter 20.000 m² generiert. So erreichen die Klasse 12.000 bis 20.000 m² gut 12 % und die Kategorien 3.000 bis 5.000 m² und 5.000 bis 8.000 m² lediglich geringe einstellige Anteile von gut 6 % beziehungsweise 5,5 %. Wie im Vorjahr wurden keine Verträge zwischen 8.000 und 12.000 m² registriert.

 

Das anhaltend knappe Angebot an großflächigen Objekten mit moderner Ausstattung hat sich in einem Anstieg der Spitzenmiete auf 5,40 €/m² niedergeschlagen. Aktuell handelt es sich bei den im Bau befindlichen Flächen über 20.000 m² ausschließlich um built-to-suit-Objekte, weil die Gesuche von Marktakteuren nicht durch Bestandsimmobilien abgebildet werden können. Auch für Flächengesuche in den darunter liegenden Größenklassen muss häufig auf diese nutzerspezifische Lösung zurückgegriffen werden. Dass vorhandene Bestandsflächen häufig nicht den Vorstellungen der Nutzer entsprechen, spiegelt sich zudem in der auf 4,50 €/m² gesunkenen Durchschnittsmiete wider. Besonders nachgefragt sind sowohl Lagen im Kerngebiet als auch in der westlichen Peripherie.

 

„Die Erwartungen für das letzte Quartal des Jahres sind positiv, sodass am Jahresende ein sehr gutes Gesamtergebnis stehen wird, das sogar die 300.000-m²-Schwelle überschreiten könnte. Aufgrund des knappen Flächenangebots wird der Neubauanteil das hohe Niveau halten beziehungsweise durch nutzerspezifische Projektentwicklungen sogar noch etwas zunehmen. Insgesamt bleibt die Angebotssituation weiter angespannt. Bezüglich der Spitzenmiete wird zunächst von keiner Veränderung ausgegangen. Gleiches gilt auch für die Entwicklung der Durchschnittsmiete“, so Hans-Jürgen Hoffmann.

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