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27. Januar 2016

Logistikmarkt Düsseldorf erreicht zweitbestes Ergebnis

Düsseldorf - Auf dem Düsseldorfer Lager- und Logistikflächenmarkt (inklusive Umland) wurde 2015 mit einem Flächenumsatz von 341.000 m² das zweitbeste jemals registrierte Ergebnis erzielt. Lediglich im Ausnahmejahr 2013 war der Umsatz höher (395.000 m²). Dies ergibt der Logistikmarkt-Report 2016, den BNP Paribas Real Estate Mitte Februar veröffentlichen wird. 

„Damit werden das bereits gute Resultat aus dem Vorjahr noch einmal um knapp 28 % und der langjährige Durchschnitt sogar um rund 43 % übertroffen“, so Hans-Jürgen Hoffmann, Head of Industrial Services & Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH. „Hintergrund für dieses gute Abschneiden ist zum einen eine insgesamt leicht gestiegene Deal-Anzahl, deutlich ausschlaggebender ist zum anderen aber, dass mehr großflächige Verträge abgeschlossen wurden als noch im vergangenen Jahr.“ Zu nennen sind hier gleich zwei Abschlüsse in Krefeld von Bauhaus (60.000 m²) und der VGG Handels AG (35.000 m²), aber auch in Düsseldorf, wo beispielsweise BLG Logistics großflächig abschloss (32.000 m²). 

Nachdem Handelsunternehmen im vergangenen Jahr ihre Führungsposition an Logistikdienstleister abgeben mussten, zeichnen sie 2015 für die Hälfte des Flächenumsatzes verantwortlich und schieben sich damit wieder an die Spitze der Verteilung. Dank der beiden größten, aber auch einer Vielzahl weiterer Verträge, konnten sie ihren Anteil nahezu verdoppeln. Auf dem zweiten Rang verwiesen wurden die Logistiker, die ihren Beitrag zum Flächenumsatz im Vergleich zu 2014 hingegen halbiert haben und nun gut 31 % beisteuern. Mit etwas Abstand folgen Produktionsunternehmen, die auf knapp 18 % kommen. Wie in den letzten Jahren tragen die weiteren Branchen lediglich einen sehr geringen Anteil zum Gesamtumsatz bei. 

Die Verteilung des Flächenumsatzes nach Größenklassen zeigt einen deutlichen Schwerpunkt bei den Großverträgen sowie eine Ballung im kleinen Segment. Dominiert wird das Bild von Abschlüssen über 20.000 m², die mit mehr als 44 % den meisten Umsatz generierten und ein Plus von fast 27 Prozentpunkten verbuchen. Die nächstkleinere Klasse 12.000 bis 20.000 m² folgt mit 17 %, sodass die beiden größten Kategorien für rund 61 % des Umsatzes verantwortlich zeichnen. Erfreulicherweise steuern aber auch Verträge unter 3.000 m² ganze 16,5 % bei, was ein Indiz für eine rege Nachfrage ist und zeigt, dass das Umsatzergebnis nicht ausschließlich auf wenigen Großdeals basiert. Geringe Anteile entfallen auf die beiden mittleren Größenklassen 3.000 bis 5.000 m² und 5.000 bis 8.000 m², die beide zwischen rund 9 und 10 % liegen. 

Angebot weiter knapp 

Wie schon 2014 können großflächige Gesuche innerhalb des Düsseldorfer Marktgebiets weiterhin fast nur durch Built-to-suit-Lösungen abgebildet werden. Besonders in den nachgefragten Lagen wie dem Kerngebiet und in den benachbarten Städten Neuss, Mönchengladbach und Krefeld sind moderne Flächen ab 5.000 m² nur in geringem Maße verfügbar. Dies spiegelt sich auch in einem Neubauanteil von gut 50 % wider. Zudem wurde auf der Angebotsseite ein leichter Rückgang spekulativer Bautätigkeit sowie weniger Bestandsflächen, die an den Markt kommen, registriert. 

Die Spitzenmiete ist im Jahresverlauf stabil bei 5,40 €/m² geblieben und wird in sehr guten Lagen im Düsseldorfer Norden erzielt. Bei der Durchschnittsmiete wurde im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Rückgang auf 4,70 €/m² registriert (-1 %). 

Perspektiven für 2016 

Aktuell zeichnet sich für 2016 eine anhaltend gute Nachfrage ab, die besonders von Handelsunternehmen, darunter auch E-Commerce, getrieben wird. „Somit kann bezüglich des Flächenumsatzes wieder mit einem sehr guten Ergebnis gerechnet werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass sich Unternehmen bei großflächigen Gesuchen weiterhin für Built-to-suit-Lösungen entscheiden, respektive sich das knappe Angebot nicht limitierend auswirkt. Entsprechend ist auch von einem weiterhin hohen Neubauanteil auszugehen. Bezüglich der Spitzenmiete deutet zunächst alles auf eine stabile Entwicklung hin, wogegen ein Anstieg der Durchschnittsmiete nicht auszuschließen ist“, prognostiziert Christopher Raabe, Head of Industrial Letting der BNP Paribas Real Estate GmbH.

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