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24. Oktober 2012

Leipziger Investmentmarkt erzielt sehr gutes Ergebnis

Leipzig –  Der Leipziger Investmentmarkt erfreute sich auch im dritten Quartal 2012 einer sehr regen Nachfrage und setzt die positive Entwicklung des ersten Halbjahres fort. Das Transaktionsvolumen beträgt insgesamt 414 Mio. € und liegt damit 9 % über dem bereits guten Vorjahresresultat. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).

"Mit diesem Ergebnis bestätigt Leipzig seine Spitzenposition als wichtigster Investmentstandort in den neuen Bundesländern“, betont Stefan Sachse, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Leipziger Niederlassungsleiter. Die Messestadt kann von einem anteilig eingerechneten Portfoliodeal profitieren, der u.a. die Einkaufszentren Höfe am Brühl in der Innenstadt sowie Paunsdorf Center im Leipziger Osten beinhaltet. Dadurch fällt der Portfolioanteil am Investitionsvolumen mit etwa 56 % vergleichsweise hoch aus. Außerdem spielt somit der Einzelhandel im Gegensatz  zum rückläufigen bundesweiten Trend weiterhin eine entscheidende Rolle im Marktgebiet. Insgesamt ist die Anzahl getätigter Abschlüsse im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen, was das lebhafte Marktgeschehen widerspiegelt.

Großvolumige Deals über 50 Mio. € belegen mit knapp der Hälfte des Umsatzes den ersten Platz, obwohl sie im Vorjahresvergleich rund 22 Prozentpunkte einbüßen. Auf dem zweiten Rang folgen mit einem Anteil von etwa 23 % kleinteilige Abschlüsse unter 10 Mio. €. Dies wirkt sich auf das durchschnittliche Volumen pro Deal aus, das von 19 Mio. € (drittes Quartal 2011) auf 12 Mio. € gesunken ist. Die Größenklasse zwischen 25 und 50 Mio. €, die im letzten Jahr noch nicht vertreten war, ist mit rund 17 % am Umsatz beteiligt. Daneben verzeichnet das Segment von 10 Mio. € bis 25 Mio. € einen Anteil von knapp 10 %.

Einzelhandel weiter an der Spitze

Einzelhandelsimmobilien bleiben, nicht zuletzt aufgrund des anteilig eingerechneten großen Portfoliodeals, mit einem Umsatzanteil von knapp 58 % die wichtigste Anlageklasse im dritten Quartal 2012, auch wenn sie im Vergleich zum Vorjahr spürbar verlieren (-27 Prozentpunkte). Büroobjekte, im bundesweiten Trend führend, können auch in Leipzig deutlich zulegen und sowohl ihren relativen als auch absoluten Umsatz mehr als verdoppeln. Sie belegen mit einem Anteil von aktuell 16 % am Transaktionsvolumen klar den zweiten Platz. Investments in Logistikimmobilien folgen mit ca. 10 %. Die übrigen Nutzungsarten, wie beispielsweise Hotels oder Entwicklungsgrundstücke, spielen bislang nur eine untergeordnete Rolle im Marktgebiet.

 Beliebte City – Immobilien AGs dominierende Käufergruppe 

Bei der räumlichen Verteilung des Investmentvolumens auf das Marktgebiet kann die Innenstadt mit einem Anteil von knapp 45 % ihre Position als beliebtester Standort verteidigen. Auf diese Lage entfallen nicht nur die meisten Abschlüsse, sondern auch der anteilig eingerechnete Portfoliodeal schlägt sich spürbar nieder. Die Nebenlagen, die ebenfalls von dem Portfolioverkauf profitieren, können ihren Anteil um etwa 12 Prozentpunkte auf 38 % ausbauen. Auf dem dritten Platz folgt mit ca. 10 % die Peripherie, in der größtenteils Logistikimmobilien verkauft wurden. Daneben erreicht der Cityrand einen Anteil von 7 %.

Immobilien AGs führen mit fast der Hälfte des Transaktionsvolumens ganz klar die Rangliste bei den Investoren an. Auf sie entfällt im Wesentlichen der oben genannte Portfoliodeal. Damit verdrängen Immobilien AGs die Projektentwickler, die nun weit abgeschlagen mit einem Anteil von knapp 20 % auf dem zweiten Platz folgen. Die dritte Position erreichen private Anleger, die mit rund 10 % am Umsatz beteiligt sind. Einen ähnlichen Anteil verzeichnen Spezialfonds (ca. 9 %). Auf den weiteren Plätzen folgen Corporates (etwa 5 %) und Versicherungen (rund 4 %). Das Interesse ausländischer Investoren hat sich im Gegensatz zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum deutlich erhöht und beträgt rund 58 %.

Die Netto-Spitzenrenditen des Leipziger Marktes zeigen sich im bisherigen Jahresverlauf sehr konstant und weisen keine Änderungen innerhalb der letzten neun Monate auf. Für hochwertige Büroimmobilien beträgt die Top-Rendite nach wie vor 5,6 %. Bei Geschäftshäusern in sehr guten Lagen bleibt die Spitzenrendite ebenfalls stabil bei 5,0 %, nachdem sie sich 2009 leicht um 15 Basispunkte erhöht hatte. Die Spitzenrendite für neuwertige, voll vermietete Logistikobjekte liegt unverändert bei 7,1 % und damit rund 40 Basispunkte über dem Durchschnitt der Big-Six-Standorte.

Perspektiven

„Der Leipziger Investmentmarkt entwickelt sich auch im dritten Quartal 2012 äußerst positiv“, so Stefan Sachse. „In den ersten neun Monaten wurde bereits der langjährige Durchschnitt leicht überboten. Das große Interesse von Investoren an der Messestadt dürfte bis zum Jahresende anhalten, sodass eine Annäherung an das Rekord-ergebnis aus dem letzten Jahr (513 Mio. €) wahrscheinlich ist. Bei den Spitzenrenditen ist von einer Stabilisierung des erreichten Niveaus auszugehen.“

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