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11. Oktober 2012

Leipziger Büroflächenmarkt mit positivem Ergebnis

Leipzig – Der Leipziger Büromarkt kann an das positive Halbjahresergebnis anknüpfen und erreicht im dritten Quartal 2012 einen Flächenumsatz von 73.000 m². Das entspricht einer Steigerung von knapp 3 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum, wie die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) ergibt.

„Der langjährige Durchschnitt wird sogar um rund 9 % überschritten. Damit gehört Leipzig zu den wenigen bundesweiten Standorten mit einem Umsatzplus“, erläutert Stefan Sachse, Geschäftsführer und Leipziger Niederlassungsleiter von BNP Paribas Real Estate. „Der Großteil der Abschlüsse entfällt typischerweise auf kleine und mittlere Flächen unter 2.000 m², wobei knapp die Hälfte des Gesamtumsatzes in der Größenkategorie zwischen 200 m² und 1.000 m² generiert wurde.“ Im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum wurde mit der Arbeitsgemeinschaft Leipzig (ARGE)/Jobcenter bereits ein großvolumiger Vertrag (5.200 m²) registriert. Die nachfragestärkste Lage ist mit einem Umsatz von 20.200 m² das Graphische Viertel/Prager Straße, aber auch die City ist mit 17.300 m² weiterhin sehr beliebt.

Wie bereits in den beiden vorherigen Quartalen liegen die sonstigen Dienstleistungen bei der Verteilung des Flächenumsatzes nach Nutzergruppen mit einem Anteil von 27,5 % vorne. Das Mittelfeld führen die Beratungsgesellschaften an (knapp 15 %), dicht gefolgt von den Informations– und Kommunikationstechnologien (rund 14 %), der öffentlichen Verwaltung (12,5 %) sowie dem Gesundheitswesen (12 %). Als einzige weitere Branche überschreiten die Verwaltungen von Industrieunternehmen die 5-%-Marke.

Leerstand reduziert sich kontinuierlich – Bautätigkeit lässt nach

Der Leerstandsabbau in der Messestadt setzt sich auch im dritten Quartal 2012 aufgrund der guten Nachfrage und der vergleichsweise geringen Bautätigkeit kontinuierlich fort. So haben sich die kurzfristig zur Verfügung stehenden Flächen innerhalb eines Jahres um knapp 13 % auf 435.000 m² reduziert. Leer stehende Flächen mit modernem Ausstattungsstandard haben sich ebenfalls verringert und betragen nun 185.000 m² (-14 %), womit ihr Anteil am Gesamtleerstand bei rund 43 % liegt. Die umfangreichsten Leerstandsflächen befinden sich weiterhin in den Büromarktzonen City (89.900 m²) sowie Ringlage (89.600 m²). In der Innenstadt stehen jedoch nur noch 4.000 m² moderne Flächen zur Verfügung, was einem Anteil von etwa 4 % am Leerstand der City entspricht. Im Gegensatz dazu sind es in der Ringlage 72.200 m² (ca. 81 %). Die Leerstandsquote ist leicht gesunken und beträgt 11,6 %.

Bautätigkeit lässt nach  - Spitzenmiete bleibt konstant

Die sich im Bau befindlichen Flächen haben sich gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um etwa 19 % auf 54.000 m² deutlich reduziert. Die davon verfügbaren Flächen verbuchen mit rund 38 % einen spürbar höheren Rückgang und erreichen zum Ende des dritten Quartals 13.000 m². In der Innenstadt entstehen mit 32.000 m² die meisten neuen Büroflächen, wobei das Gros voraussichtlich erst 2014 fertiggestellt sein wird. Außerdem stehen hiervon nur noch ca. 16 % dem Markt zur Verfügung. Das insgesamt verfügbare Flächenangebot (Leerstand plus verfügbare Flächen im Bau) ist damit um knapp 14 % auf 448.000 m² zurückgegangen.

Die Spitzenmiete ist seit Ende 2010 in Leipzig stabil geblieben und beträgt nach wie vor 11,50 €/m². Ebenfalls unverändert wird sie in der Top-Lage City für hochwertige Flächen erzielt. Im Vergleich zum Vorjahr zeigen sich auch die Höchstmieten in den anderen Büromarktzonen nahezu konstant.

Perspektiven

„Der Leipziger Büromarkt hat sich in den vergangenen neun Monaten insbesondere im Vergleich zu anderen deutschen Standorten als sehr robust gezeigt. Viele Anzeichen sprechen dafür, dass sich diese positive Entwicklung bis zum Jahresende fortsetzen wird. Das Gesamtergebnis dürfte sich unter der Voraussetzung, dass vermehrt Verträge über 1.000 m² abgeschlossen werden, im Bereich des langjährigen Durchschnitts (ca. 91.000 m²) bewegen“, so Stefan Sachse. „Auch beim Leerstand ist von einem weiteren Abbau auszugehen. Da sich das Angebot an modernen Flächen in der Innenstadt immer weiter reduziert und in den kommenden Quartalen nicht durch Neubauten erweitert wird, dürfte sich die Spitzenmiete in dieser Lage auf dem erreichten Niveau weiter festigen.“

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