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13. Oktober 2017

Frankfurter Investmentmarkt mit zweitbestem Ergebnis der letzten 10 Jahre

Frankfurt am Main - Der Frankfurter Investmentmarkt entwickelte sich auch im dritten Quartal ausgesprochen dynamisch und erzielt im laufenden Jahr ein Transaktionsvolumen von 3,81 Mrd. €. Damit wurde nicht nur das bereits sehr gute Vorjahresergebnis um 19 % übertroffen, sondern auch das zweitbeste Resultat der letzten zehn Jahre erzielt. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate. 

„Wie stark die ersten drei Quartale waren, zeigt sich auch daran, dass der zehnjährige Durchschnitt um über 70 % überboten wurde. Im bundesweiten Vergleich belegt die Bankenmetropole damit den dritten Platz hinter Berlin und wurde nur knapp von München geschlagen“, erläutert José Martínez, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Frankfurter Niederlassungsleiter. „Anteilig eingerechnete Portfoliodeals tragen lediglich 8 % zum Umsatz bei, ein eher unterdurchschnittlicher Wert. Verantwortlich für das außergewöhnlich gute Abschneiden ist in erster Linie eine rege Aktivität in allen Marktsegmenten, was durch die große Anzahl von rund 120 Deals unterstrichen wird.“ Der Anteil großvolumiger Transaktionen hat sich dagegen rückläufig entwickelt und auch absolut wurde hier nicht mehr investiert als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt wurden bisher sechs Käufe im dreistelligen Millionenbereich erfasst. Zu den wichtigsten gehörten dabei die von BNP Paribas Real Estate begleiteten Verkäufe des Grand Central, des Eschborn Plaza sowie des Westend Carrees. 

Zwar entfällt mit 32 % der größte Anteil des Umsatzes erneut auf die Größenklasse über 100 Mio. €, ihre Beteiligung hat sich aber um sechs Prozentpunkte verringert und auch absolut wurde minimal weniger angelegt als im Vorjahr. Mittelgroße Transaktionen zwischen 25 und 100 Mio. € kommen auf 47 % und steigern damit ihren Anteil. Gleiches gilt auch für kleinere Abschlüsse bis 25 Mio. €, die einen stolzen Beitrag von über 21 % leisten und um vier Prozentpunkte zulegen. Bemerkenswert ist aber vor allem, dass mit Ausnahme der obersten Klasse alle Marktsegmente auch absolut betrachtet deutlich höhere Volumina verzeichnen. 

Auch in den ersten drei Quartalen 2017 waren Büroobjekte wieder die mit Abstand beliebteste Assetklasse. Mit einem Anteil von gut 78 % liegen sie unangefochten an der Spitze. Auf Platz zwei vorgeschoben haben sich Logistikobjekte, die einen Beitrag von mehr als 8 % leisten. Hierzu beigetragen haben auch einige Objekte, die im Rahmen von Paketdeals veräußert wurden. Auffällig ist der mit 11 % relativ hohe Anteil der Sammelgruppe Sonstige. Dahinter verbergen sich in größerem Umfang unter anderem Entwicklungsgrundstücke und Redevelopments. In Hotels und Einzelhandelsobjekte wurden dagegen bisher nur kleinere Summen angelegt. 

Wie groß das Interesse der Investoren am Standort Frankfurt ist, zeigt sich auch an der Verteilung des Umsatzes über die unterschiedlichen Lagen. Zwar kann die City ihren ersten Platz knapp verteidigen, liegt mit einem Anteil von fast 39 % aber deutlich unter ihrem langjährigen Durchschnitt von etwa 55 %. Anders stellt sich die Situation in den Nebenlagen dar, die mit gut 35 % Platz zwei belegen und damit ihren langjährigen Schnitt um gut 10 Prozentpunkte übertreffen. Deutliche Umsatzeinbußen, sowohl relativ als auch absolut, verzeichneten die Cityrand-Zonen, die nur 11 % beisteuern und damit sogar noch weniger als die Peripherie, die zulegen kann und auf einen Anteil von 15 % kommt. 

Wie bereits zum Halbjahr liegen Investment Manager bei den Investoren weiter an der Spitze. Rund ein Viertel des Umsatzes entfällt auf sie. Auch auf den weiteren Rängen zeigt sich ein stabiles Bild. Platz zwei verteidigen Spezialfonds mit knapp 16 % und den Bronzerang teilen sich Equity/Real Estate Funds und Versicherungen mit je gut 13 %. Projektentwickler vervollständigen mit 6 % das Führungsquintett und liegen damit im langfristigen Schnitt. Dass weitere 27 % allen übrigen Anlegern zuzurechnen sind, unterstreicht die breite Streuung und das große Interesse unterschiedlicher Käufertypen. Der Anteil ausländischer Investoren liegt mit 53 % erneut über dem bundesweiten Durchschnitt. 

Nach einer kurzen Verschnaufpause im zweiten Quartal haben die Renditen weiter nachgegeben. In dieser Entwicklung spiegeln sich auch das Vertrauen der Anleger in Frankfurt und die zu erwartenden Mietpreissteigerungen aufgrund der sehr starken Nutzermärkte wider. Die Netto-Spitzenrendite für Bürohäuser ist auf 3,20 % gesunken und liegt damit auf dem gleichen Niveau wie die Spitzenwerte für innerstädtische Geschäftshäuser. Auch die Top-Renditen für Logistikimmobilien haben im dritten Quartal noch einmal spürbar nachgegeben und erreichen mit 4,70 % einen historischen Tiefstand. 

Überdurchschnittliches Jahresergebnis in Sicht 

„Auch für das vierte Quartal gehen wir von hohen Investmentumsätzen aus, da sich bereits eine Reihe größerer Deals kurz vor Abschluss befinden. Darüber hinaus dürfte das ohnehin hohe Käuferinteresse perspektivisch sogar noch zunehmen, da sich immer klarer abzeichnet, dass gerade der Frankfurter Büromarkt spürbar von der Brexit-Entscheidung profitieren wird. Vor diesem Hintergrund ist auch für das Gesamtjahr ein außergewöhnliches Ergebnis zu erwarten, das erneut über 6 Mrd. € liegen und dicht an den überragenden Vorjahreswert heranreichen sollte. Bei den Spitzenrenditen ist ein weiterer moderater Rückgang nicht auszuschließen“, prognostiziert Oliver Barth, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Frankfurter Niederlassungsleiter.

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