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04. Januar 2018

Drittbestes Ergebnis der letzten zehn Jahre: 14 Milliarden Euro Umsatz

Frankfurt am Main - In 2017 wurden bundesweit 14 Milliarden Euro in Wohnungsbestände (ab 30 Wohneinheiten) investiert. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

 

  • Mit insgesamt 14 Milliarden Euro wird das Vorjahresergebnis um 4 % übertroffen
  • Drittbestes Resultat der vergangenen zehn Jahre
  • Sehr starke Nachfrage auch in kleineren und mittelgroßen Marktsegmenten
  • Projektentwicklungen und Forward-Deals werden immer wichtiger
  • Deutsche Anleger dominieren mit rund 80 % weiterhin den Markt
  • Beliebtester Investitionsstandort bleibt Berlin mit einem Transaktionsvolumen von rund 4,4 Milliarden Euro

 

Das Transaktionsvolumen mit größeren Wohnungsbeständen (ab 30 Wohneinheiten) summiert sich 2017 auf 14 Milliarden Euro und übertrifft damit das Vorjahresergebnis um knapp 4 %. Gleichzeitig ist  es das drittbeste Resultat der vergangenen Dekade. „Besonders erfreulich ist dabei, dass es nicht auf wenige große Transaktionen zurückzuführen ist, sondern auf einer Vielzahl von Verkäufen beruht“, erläutert Udo Cordts-Sanzenbacher, Head of Residential Investment der BNP Paribas Real Estate GmbH. Insgesamt wurden fast 360 Abschlüsse registriert -  das ist der höchste Wert der letzten 10 Jahre, wobei etwa 117.000 Wohneinheiten den Eigentümer wechselten. Das durchschnittliche Volumen pro Verkaufsfall liegt mit knapp unter 40 Mio. € nicht nur deutlich unter dem langjährigen Schnitt, sondern ist gleichzeitig auch das geringste seit 2011. Nach wie vor größte Transaktion im Markt ist das Helvetica-Portfolio, welches die Deutsche Wohnen bereits zu Jahresanfang für 655 Mio. € erworben hat. Alle übrigen Verkäufe haben die 500-Mio.-€-Marke nicht überschreiten können. Im Durchschnitt aller verkauften Wohnungen wurden knapp 120.000 € pro Wohneinheit oder stolze 1.860 € pro m² erzielt. Damit haben die Kaufpreise über alle Marktsegmente im Vergleich zum Vorjahr noch einmal spürbar zugelegt. Ein wesentlicher Grund für den Anstieg des durchschnittlichen Quadratmeterpreises ist im weiteren Bedeutungszuwachs von Projektentwicklungen zu sehen. Nach Bestandsportfolios, die mit rund 47 % nach wie vor das Gros des Volumens stellen, nehmen Neubauentwicklungen mit 29 % den zweiten Platz ein. Gegenüber dem Vorjahr haben sie ihren Beitrag deutlich ausbauen können: Insgesamt sind in diese Objektart fast 4,1 Mrd. € geflossen und damit noch einmal 44 % mehr als im Vorjahr. Keine andere Assetklasse kann einen ähnlichen Zuwachs vorweisen. Ältere Bestandobjekte stellen rund 17 % des Resultats und Sonderformen wie Studentenwohnungen sorgen für weitere 7 %.

Wie im Vorjahr verteilt sich das Volumen recht gleichmäßig auf die verschiedenen Größenklassen, wobei die kleineren und mittleren bis 100 Mio. € sogar noch etwas zulegen konnten. Im dreistelligen Millionenbereich fällt das Volumen aufgrund des geringeren Angebots um 11 % niedriger aus, dennoch ist diese Kategorie mit rund 42 % die umsatzstärkste. Die Käuferseite wird nach wie vor von Spezialfonds dominiert, die sowohl hinsichtlich des Volumens als auch der Anzahl der Abschlüsse für fast ein Drittel des Ergebnisses sorgten. Mit Abstand am meisten investierten sie in Projektentwicklungen; in dieser Assetklasse liegt ihr Beitrag sogar bei 44 %. Auf dem zweiten Rang landen erneut Immobilien AGs/REITs mit rund 22 %. Während der Wohn-Investmentmarkt noch bis 2008 von ausländischen Investoren geprägt war, dominieren seitdem inländische Anleger die Käuferlandschaft. Mit rund 80 % entfällt auch im Jahr 2017 ein sehr hoher Anteil auf deutsche Investoren. Stark beteiligt waren darüber hinaus Käufer aus dem europäischen Raum mit knapp 12 % und einer Vielzahl von Abschlüssen. Nordamerikanische Anleger traten speziell im Schlussquartal mit größeren Portfolios in Erscheinung, sodass sie 5 % zum Ergebnis beisteuern und mit nur wenigen Transaktionen die drittstärkste Herkunftsregion stellen. Fast 450 Mio. € (3 %) legten darüber hinaus noch Investoren aus Nahost in deutsche Wohnimmobilien an.

Wohn-Investments in Berlin am beliebtesten

Mit rund 6,3 Mrd. € (45 %) entfällt erneut ein großer Anteil der Wohn-Investments auf die Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln und München. Besonders Berlin trug wieder erheblich zum Ergebnis bei, insgesamt entfallen mehr als zwei Drittel des Big-Six-Umsatzes auf die Hauptstadt (4,4 Mrd. €). Aber auch in Hamburg (über 700 Mio. €) und Düsseldorf (fast 500 Mio. €) wurde umfangreich investiert. Angebotsbedingt rückläufig war das Volumen dagegen in Frankfurt, München und Köln.

Auch 2018 weiterhin lebhafte Märkte absehbar

„Vor dem Hintergrund der steigenden Haushaltszahlen sowohl in den Metropolen als auch in vielen anderen Städten, versprechen Wohn-Investments nicht nur stabile Anlagen, sondern auch Mietsteigerungspotenziale. Für viele Investoren stellen sie damit nicht nur eine sichere, sondern auch langfristig ausgerichtete Anlage dar. Auch 2018 werden Wohn-Investments für viele Investoren zu einer der beliebtesten Assetklassen zählen. Aufgrund der begrenzten Angebotsseite dürften dabei Projektentwicklungen und Forward-Deals weiter an Bedeutung gewinnen“, so Udo Cordts-Sanzenbacher.

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