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13. Juli 2012

Dortmunder Büromarkt auf dem Niveau des zehnjährigen Durchschnitts

Essen Auf dem Dortmunder Büromarkt wurden im 1. Halbjahr 2012 insgesamt 32.000 m² Flächen umgesetzt. Damit liegt das Ergebnis rund 20 % unter dem vergleichbaren Vorjahreswert und gleichzeitig auf dem Niveau des zehnjährigen Durchschnitts, wie die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) ergibt.   

„Zu berücksichtigen ist dabei, dass im Gegensatz zum 1. Halbjahr 2011 noch keine großvolumigen Vertragsabschlüsse über 5.000 m² registriert wurden“, betont Christian Rosen, Essener Niederlassungsleiter von BNP Paribas Real Estate. „Vielmehr resultiert der Umsatz ungefähr zur Hälfte aus Abschlüssen in der Größenkategorie von 1.000 m² bis 5.000 m².“ Dazu zählen beispielsweise der Vertrag der AOK Nordwest über 3.300 m² in der City sowie der Handwerkskammer Dortmund über 3.000 m² im übrigen Stadtgebiet. Bei der räumlichen Verteilung des Umsatzes behauptet sich erneut der Citykern und erreicht 11.000 m². Daneben verdoppelt die Büromarktzone Westfalendamm ihren Flächenumsatz und erzielt nun 4.700 m². 

Bei der Verteilung des Flächenumsatzes nach Branchen führen Informations- und Kommunikationstechnologien mit 22,5 % die Rangliste an. Auf dem zweiten Platz folgen die Beratungsgesellschaften mit einem Anteil von knapp 20 %. Die Lobbyisten, die im vergangenen Jahr kaum aktiv waren, erreichen etwa 15 %, was unter anderem aus dem oben genannten Vertragsabschluss der Handwerkskammer resultiert. Mit rund 12 % ist die öffentliche Verwaltung am Umsatz beteiligt, welche im vergleichbaren Vorjahreszeitraum noch an erster Stelle stand. Daneben erreichen die Verwaltungen von Industrieunternehmen ca. 10 % und das Gesundheitswesen etwa 6 %. Insgesamt verteilt sich der Umsatz wesentlich homogener über die verschiedenen Nutzergruppen als im 1. Halbjahr 2011.

Leerstand gestiegen – Spitzenmiete leicht gesunken  

Der Leerstand ist im Vergleich zur Jahresmitte 2011 um etwa 16 % angestiegen und liegt bei insgesamt 183.000 m². Im Gegensatz dazu haben sich die leer stehenden Büroflächen mit moderner Ausstattungsqualität um rund 5 % auf 53.000 m² reduziert. Mit 63.700 m² befinden sich die meisten Flächen zur kurzfristigen Anmietung im Citykern, wovon allerdings nur rund 12 % einem modernen Standard entsprechen. Darauf folgen die Büromarktzonen des Cityrands mit zusammen 67.500 m² und der Nebenlagen mit 42.100 m². Der umfangreichste moderne Leerstand ist mit 28.100 m² weiterhin in der Cityrandzone Westfalendamm lokalisiert. Die Leerstandsquote ist auf 6,4 % gestiegen.

Die Bautätigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum spürbar erhöht: 35.000 m² sind zum Ende des ersten Halbjahres im Bau, was einem Anstieg um knapp 21 % entspricht. Das Baugeschehen konzentriert sich dabei ausschließlich auf die drei Büromarktzonen der Nebenlagen. Insgesamt stehen dem Markt mit 9.000 m² deutlich mehr Flächen zur Anmietung zur Verfügung. Das insgesamt verfügbare Flächenangebot (Leerstand plus verfügbare Flächen im Bau) ist um 20 % auf 192.000 m² angestiegen.

Die Spitzenmiete ist in der Cityrandlage Westfalendamm im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 % auf 13 €/m² leicht zurückgegangen. Im gleichen Zeitraum hält sie sich im Citykern bei 13 €/m² auf konstantem Niveau, sodass die Höchstmiete nicht alleine am Westfalendamm, sondern mittlerweile in beiden Büromarktzonen erzielt wird. Während die Spitzenmieten in einigen Lagen unter Druck stehen, konnten die Durchschnittsmieten teilweise sogar zulegen.

Stabile Aussichten 

„Das solide Resultat des ersten Halbjahres lässt auch für den weiteren Jahresverlauf eine stabile Marktentwicklung erwarten, sodass sich das Gesamtergebnis im Bereich des langjährigen Durchschnitts bewegen dürfte (ca. 60.000 m²). Einige großvolumige Abschlüsse könnten sich dabei positiv auswirken. Aufgrund von erwarteten Baufertigstellungen im zweiten Halbjahr werden sich die Flächen im Bau voraussichtlich wieder reduzieren. Für die davon noch verfügbaren Flächen sowie auch den Leerstand werden dagegen zunächst keine wesentlichen Änderungen erwartet. Die Spitzenmiete dürfte sich in den kommenden Monaten auf dem erreichten Niveau stabilisieren“, so Christian Rosen.

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