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24. Juli 2014

Deutliches Umsatzplus auf dem Münchener Logistikmarkt

München, 24. Juli 2014 – Der Münchener Logistik- und Lagerflächenmarkt hat sich im ersten Halbjahr positiv entwickelt. Mit einem Flächenumsatz von 122.000 m² konnte das relativ schwache Vorjahresergebnis um stolze 36 % übertroffen werden. Gleichzeitig bewegt sich das Resultat damit in etwa auf dem Niveau des langjährigen Durchschnitts, wie die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE), bundesweit führender Immobilienberater, ergibt. 

„Erfreulich ist vor allem, dass sich die Marktdynamik des Jahresauftakts auch im zweiten Quartal unvermindert fortgesetzt hat. Dies kann als Indiz dafür angesehen werden, dass es sich um einen stabilen Aufwärtstrend handelt, der von einer breiten Nachfragebasis getragen wird. Auch der hohe Anteil kleinerer Abschlüsse spricht dafür, dass nicht einzelne Großverträge oder punktuelle Sonderentwicklungen für die Umsatzsteigerung verantwortlich sind“, sagt Hans-Jürgen Hoffmann, Head of Industrial Investment & Services der BNP Paribas Real Estate GmbH. Der Anteil der Eigennutzer liegt wie im Vorjahreszeitraum bei knapp 6 % und damit auf einem im bundesweiten Vergleich sehr niedrigen Niveau. Der Neubauanteil am Gesamtumsatz liegt mit knapp 29 % etwas unter dem Vorjahreswert, wofür auch die hohe Zahl kleinerer Verträge verantwortlich ist, die häufiger in Bestandsflächen abgeschlossen werden. 

Bezogen auf die Branchengruppen liegen Logistikdienstleister unangefochten an der Spitze und setzen damit die lebhafte Nachfrage des ersten Quartals fort. Insgesamt tragen sie rund die Hälfte zum Gesamtumsatz bei. Ein Grund für diese Entwicklung ist sicherlich auch in der anziehenden Konjunktur zu sehen, die sich in steigenden Warenumschlägen und Dienstleistungsverträgen widerspiegelt. Auf Platz zwei, mit knapp 28 %, kommen die in München traditionell sehr bedeutsamen Industrieunternehmen, die sich im zweiten Quartal etwas aktiver zeigten als in den ersten drei Monaten des Jahres. Aufgrund bislang noch fehlender Großabschlüsse tragen die im letzten Jahr noch führenden Handelsunternehmen bislang lediglich gut 8 % zum Ergebnis bei. 

Bemerkenswert ist die nach wie vor große Bedeutung kleinerer Verträge. Knapp 48 % des Gesamtumsatzes entfallen auf Abschlüsse unter 3.000 m², womit München im bundesweiten Vergleich klar die Spitzenposition einnimmt. Fast ein Viertel haben darüber hinaus Flächen zwischen 12.000 und 20.000 m² beigetragen, wohingegen in der größten Kategorie über 20.000 m² weiterhin keine Abschlüsse registriert werden konnten. Größere Umsatzanteile (16,5 %) wurden auch in der Größenklasse von 5.000 bis 8.000 m² sowie in der Kategorie zwischen 8.000 bis 12.000 m² mit gut 8 % erfasst. 

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 hat die Spitzenmiete leicht um knapp 2 % auf 6,50 €/m² angezogen. Im zweiten Quartal 2014 ist sie allerdings trotz der guten Nachfrage stabil geblieben. Die Durchschnittsmiete im Münchener Marktgebiet liegt bei rund 5,60 €/m². Damit bleibt die Isarmetropole im bundesweiten Vergleich der teuerste Standort. Verantwortlich hierfür sind einerseits das weiterhin enge Angebot, insbesondere an modernen Flächen, sowie andererseits das relativ hohe Niveau der Grundstückspreise, vor allem auch im Umland. 

Sehr positive Aussichten für den weiteren Jahresverlauf 

„Aus heutiger Sicht spricht alles dafür, dass sich der Logistik- und Lagerflächenmarkt auch im zweiten Halbjahr weiterhin lebhaft entwickeln dürfte. Neben den positiven Impulsen, die aus einer anziehenden Konjunktur in die Branche ausstrahlen, werden auch langfristige Trends, wie der kontinuierliche Bedeutungszuwachs des E-Commerce, die Nachfrage hoch halten. Berücksichtigt man weiterhin, dass sich einige größere Abschlüsse in konkreten Verhandlungen befinden, dürfte der langjährige Durchschnitt des Flächenumsatzes von gut 250.000 m² in diesem Jahr überschritten werden. Ob wie in den Jahren 2010 bis 2012 erneut die 300.000-m²-Schwelle geknackt werden kann, bleibt aber noch abzuwarten. Hier könnte das unverändert geringe Angebot an spekulativen Neubauflächen möglicherweise bremsend wirken und den ein oder anderen Großabschluss verhindern oder zumindest zeitlich verschieben“, prognostiziert Hans-Jürgen Hoffmann.

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