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07. Januar 2014

Büroflächenumsatz 2013 nur leicht unter Vorjahresniveau

Frankfurt am Main – Rund 2,88 Mio. m² Bürofläche wurden an den acht wichtigsten deutschen Bürostandorten Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig und München im Jahr 2013 umgesetzt. Damit liegt das Ergebnis nur um knapp 6 % unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).  

„Die deutschen Büromärkte haben auch im letzten Quartal ihre grundsätzliche Tendenz fortgesetzt und landen erwartungsgemäß leicht unter dem vergleichbaren Vorjahresergebnis. Ausschlaggebend hierfür ist einerseits die insgesamt eher verhaltene gesamtwirtschaftliche Entwicklung, andererseits aber auch die relativ geringe und unterdurchschnittliche Anzahl großer Mietvertragsabschlüsse. Im kleinteiligen und mittelgroßen Flächensegment war dagegen ein vergleichsweise lebhaftes Marktgeschehen zu beobachten. Berücksichtigt man die vor allem in der ersten Jahreshälfte nicht ganz einfachen Rahmenbedingungen, haben sich die Büromärkte insgesamt durchaus gut geschlagen“, erläutert Piotr Bienkowski, Vorsitzender der Geschäftsführung von BNP Paribas Real Estate Deutschland. 

„Bei der Analyse der einzelnen Städte zeigen sich allerdings einige Unterschiede. Zwar konnte sich München mit 603.000 m² Flächenumsatz erneut an die Spitze aller Städte setzen, musste aber gleichzeitig einen Rückgang um 16 % verbuchen. Umsatzrückgänge in ähnlicher Größenordnung waren auch in Frankfurt mit 426.000 m² im gif-Gebiet (-18 %) beziehungsweise 493.000 m² im gesamten Marktgebiet (-15 %), Berlin mit 453.000 m² (-17 %) und Leipzig mit 82.000 m² (-16 %) zu beobachten. Auf Vorjahresniveau blieb der Markt in Hamburg (440.000 m², +1 %). Zuwächse konnten dagegen in Köln auf 276.000 m² (+6 %) und in Essen auf 121.000 m² (+61 %) registriert werden. Ausgesprochen dynamisch entwickelte sich aber vor allem Düsseldorf. Hier wurde ein Flächenumsatz von 415.000 m² (+20 %) verzeichnet, wodurch der Abstand zu den größten Standorten weiter verringert wurde“, ergänzt Marcus Zorn, Geschäftsführer von BNP Paribas Real Estate Deutschland. 

Leerstände haben abgenommen, Spitzenmieten sind überwiegend leicht gestiegen 

Im Vorjahresvergleich haben sich die Leerstände über alle Standorte betrachtet um gut 4 % auf 7,15 Mio. m² verringert. Diese Entwicklung ist in allen Städten zu beobachten, wenn auch unterschiedlich stark ausgeprägt. Den größten Leerstandsrückgang verzeichnete Leipzig (-8 %), gefolgt von Düsseldorf (-6 %) und München (-5 %). Aber auch in Hamburg und Berlin (jeweils -4 %) sowie in Frankfurt (-3,5 %) hat sich das Angebot an Leerstandsflächen spürbar reduziert. Mit rund minus 2 % fiel diese Entwicklung in Köln und Essen etwas moderater aus. Auch die modernen Flächen am Gesamtleerstand gehen weiter zurück und liegen nur noch bei rund 2,25 Mio. m².    

Die Spitzenmieten haben in den vergangenen zwölf Monaten durchschnittlich um gut 3 % zugelegt. Am stärksten fiel der Anstieg in Düsseldorf und Frankfurt (jeweils rund 6 %) aus. Aber auch in Hamburg, Leipzig und Essen (jeweils circa 4 %) sowie in München (1,5 %) haben sich die Höchstmieten aufwärts entwickelt. Stabil geblieben sind sie dagegen in Berlin und Köln.  

Perspektiven

„Von der prognostizierten Wachstumsdynamik der konjunkturellen Entwicklung dürften auch die Büromärkte 2014 profitieren. Da allerdings in der Regel eine zeitliche Verschiebung zwischen Wirtschaftswachstum und Büroflächenumsatz zu beobachten ist, wird sich das Marktgeschehen voraussichtlich vor allem in der zweiten Jahreshälfte beleben. Für das Gesamtjahr 2014 gehen wir demzufolge von einer leichten Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr aus. Der flächendeckende Leerstandsabbau wurde mittlerweile in großen Teilen vollzogen, sodass hier 2014 wieder eine etwas differenziertere Entwicklung zwischen den einzelnen Standorten zu erwarten ist“, fasst Piotr Bienkowski die weiteren Perspektiven zusammen.

Kennzahlen-Tabelle: Überblick Büromarkt 2013 

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