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22. Juli 2014

Büromarkt Leipzig: Lebhaftes 1. Halbjahr – Leerstandsquote wieder unter 10 %

Leipzig  – Mit einem Flächenumsatz von 53.000 m² kann der Leipziger Büromarkt zur Jahresmitte eine überaus erfreuliche Bilanz ziehen. Nur in den Jahren 2009 und 2006 wurden noch bessere Ergebnisse erzielt. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE), bundesweit führender Immobilienberater.  

Nach einem hervorragenden Jahresauftakt mit einem Umsatz von 26.000 m² war auch das zweite Quartal von einer hohen Dynamik geprägt. „Dies gilt insbesondere für die kleinen und mittleren Größenklassen, mehr als drei Viertel des Ergebnisses wurden mit Abschlüssen unter 1.000 m² generiert. Großabschlüsse mit über 5.000 m² blieben dagegen wie auch im Vorjahreszeitraum bisher aus“, sagt Stefan Sachse, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Leipziger Niederlassungsleiter. Die Büromarktlage Innenstadt ist mit einem Flächenumsatz von rund 19.400 m² mit Abstand der beliebteste Teilmarkt, gefolgt von der Lage Graphisches Viertel/Prager Straße, auf die circa 7.700 m² entfallen. 

Auf der Nachfrageseite finden sich im ersten Halbjahr die altbekannten Branchen, wenn auch in leicht geänderter Reihenfolge. Wie im Vorjahr nehmen die sonstigen Dienstleistungen mit gut 29 % unangefochten die Spitzenposition ein. Auf Rang zwei haben sich die Informations- und Kommunikationstechnologien mit rund 15 % platziert und sind damit an den Beratungsgesellschaften, die nur noch auf 11 % kommen, vorbeigezogen. Darüber hinaus kann nur noch das Gesundheitswesen als einzige Branche einen zweistelligen Beitrag zum Ergebnis leisten (ca. 10 %). Alle übrigen Kategorien wie die öffentliche Verwaltung (8 %), Medien und Werbung (7 %) oder Lobbyisten (6 %) halten nur noch einstellige Anteile am Ergebnis. 

Der kontinuierliche Leerstandsabbau setzt sich im ersten Halbjahr 2014 fort. Mit rund 364.000 m² stehen dem Markt zur Jahresmitte rund 9 % weniger Flächen zur Verfügung als im Vorjahr. In erhöhtem Maße hat sich der Leerstand von Flächen mit moderner Ausstattung reduziert. Hier lag der Rückgang binnen Jahresfrist sogar bei fast 25 %. Mit 116.000 m² weist mittlerweile noch nicht einmal jeder dritte Quadratmeter diese besonders nachgefragte Qualität auf. Gerade im primär nachgefragten Teilmarkt City sind diese Flächen aktuell so gut wie gar nicht mehr vorhanden, auch wenn hier mit rund 76.900 m² grundsätzlich ein umfangreiches Flächenangebot zur Verfügung steht. Die Leerstandsquote im Gesamtmarkt ist entsprechend auf 9,7 % gesunken und unterschreitet damit erstmals seit rund 20 Jahren die 10-%-Marke. 

Wieder mehr Projekte im Bau 

Durch den Baubeginn von Eigennutzerobjekten wie dem 8.000 m² großen Stadtwerkegebäude ist das Volumen der Flächen im Bau seit Mitte 2013 auf 27.000 m² angestiegen. Faktisch stehen dem Markt jedoch nicht mehr Flächen als im Vorjahr zur Verfügung: Mit rund 11.000 m² sind die verfügbaren Flächen im Bau nahezu stabil geblieben. Davon entfallen rund 3.500 m² auf die City, in der das Angebot moderner Flächen damit nur leicht ausgeweitet werden kann. Das insgesamt verfügbare Flächenangebot (Leerstand plus verfügbare Flächen im Bau) ist nicht zuletzt durch den erheblichen Leerstandsrückgang um mehr als 8 % auf 375.000 m² gefallen. 

Die geringe Verfügbarkeit moderner Flächen in den gefragtesten Lagen hat die Höchstmiete leicht, um rund 4 %, auf 12,50 €/m² steigen lassen. Damit erreicht sie den höchsten Wert seit mehr als zehn Jahren. Auch in den übrigen Teilmärkten haben sich sowohl die Höchst- als auch die Durchschnittsmieten überwiegend positiv entwickelt beziehungsweise sind mindestens stabil geblieben. 

Perspektiven: 2014 wird sehr gutes Jahr 

Basierend auf dem guten Halbjahresergebnis zeichnet sich für das Jahresende ein sehr guter Flächenumsatz über dem Vorjahreswert (82.000 m²) ab. „Ob dabei sogar ein sechsstelliger Umsatz erzielt werden kann, hängt auch von der Angebotsseite ab. Gerade in den gefragtesten Lagen steht nur ein sehr geringes Angebot moderner Flächen zur Verfügung, das sich im weiteren Jahresverlauf voraussichtlich weiter reduzieren dürfte. Dies sind gute Voraussetzungen für die Verfestigung der Spitzenmiete auf dem neu erreichten Niveau“, fasst Stefan Sachse zusammen.

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