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16. Januar 2017

Büromarkt Dortmund knackt 100.000-Quadratmeter-Grenze

Essen - Am Dortmunder Büromarkt wurde 2016 mit 115.000 m² ein neues Rekordergebnis aufgestellt und erstmals seit 2012 die Grenze von 100.000 m² überschritten. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Gesamtumsatz um knapp 19 % gesteigert werden und der 10-jährige Durchschnitt wurde um satte 42 % übertroffen. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate. 

„Der Wachstumstrend seit 2010 setzt sich damit deutlich fort. Der Großabschluss des Netzbetreibers Amprion über 21.300 m² im Teilmarkt Phoenix-West hat an dem sehr guten Ergebnis maßgeblichen Anteil. Doch auch ohne diese Anmietung wäre das drittstärkste Ergebnis aller Zeiten erzielt worden, was die breite Nachfragebasis verdeutlicht. Der Citykern zeichnet dabei für knapp 38 % des Gesamtresultats und den Großteil der bedeutenden Abschlüsse verantwortlich. Ein vergleichsweise moderates Schlussquartal genügte schließlich, um 2016 insgesamt zu einem Rekordjahr zu machen“, sagt Amedeo Augenbroe, Essener Niederlassungsleiter der BNP Paribas Real Estate GmbH. 

Im Branchenranking setzt sich das Podium aus den gleichen Akteuren wie im Vorjahr zusammen, wobei es mit den sonstigen Dienstleistungen einen neuen Spitzenreiter gibt. Sie erzielen mit 41.300 m² ihr bislang stärkstes Ergebnis und konnten den Umsatzanteil auf fast 36 % (+ 17 Prozentpunkte) steigern. Die traditionell starke öffentliche Verwaltung erreicht ebenfalls einen neuen Rekordumsatz (30.500 m²) und landet mit beinahe 27 % auf dem zweiten Platz. Auf Rang drei landen wie im Vorjahr die IuK-Technologien. Diese drei Branchen machen zusammen über 75 % des gesamten Umsatzes aus. Auf den weiteren Plätzen folgen das Gesundheitswesen (gut 7 %), die Verwaltungen von Industrieunternehmen (knapp 5 %) und die Handelsunternehmen, die im Vergleich zum außergewöhnlich starken Vorjahr deutlich (- 11 Prozentpunkte) Anteile verloren. 

Leerstand stark rückläufig – Spitzenmiete weiter stabil 

Der starke Abbau des Leerstands setzte sich 2016 fort (- 19 %) und erreicht mit 105.000 m² den niedrigsten Stand seit 2008. Der Großteil (48 %) hiervon findet sich im Citykern und in den beiden Cityrandzonen Rheinlanddamm (knapp 15 %) und Westfalendamm (fast 14 %). Auch der Leerstand an modernen Flächen ist weiter gesunken und mit aktuell 24.000 m² besonders niedrig. Er kann insbesondere im Citykern (8.500 m²) sowie in den Teilmärkten Westfalendamm (6.600 m²) und dem Phoenix-See (6.200 m²) lokalisiert werden. Die Leerstandsquote ist im vergangenen Jahr um 80 Basispunkte zurückgegangen und liegt nun auf einem im Bundesvergleich sehr niedrigen Wert von 3,7 %. 

Am Dortmunder Markt sind aktuell 33.000 m² im Bau und damit in etwa so viele wie im Vergleich zum Vorjahr. Die Bautätigkeit findet dabei ausschließlich in den Nebenlagen statt, in denen am Phoenix-See mit 24.300 m² der absolute Schwerpunkt zu finden ist. Zu einer Entlastung des angespannten Büromarkts können diese Flächen jedoch kaum beitragen, da sie nicht spekulativ errichtet werden, sondern bereits vorvermietet sind. Das Angebot an verfügbaren Flächen (Leerstand + verfügbare Flächen im Bau) setzt sich damit ausschließlich aus den Leerständen zusammen und liegt mit 105.000 m² auf einem sehr niedrigem Niveau. Die projektierten Flächen, die mit 62 % überwiegend am Cityrand liegen, sind im Vergleich zum Vorjahr zudem um knapp 11 % gesunken. 

Die Spitzenmiete, die für modern ausgestattete Objekte in den sehr guten Lagen der City erzielt wird, liegt unverändert bei 13,50 m². Insgesamt zeigen sich die Höchstmieten in den Teilmärkten gegenüber dem Vorjahr sehr stabil. Bemerkenswert sind vor allem die positiven Entwicklungen der Büromarktzonen Phoenix-West und Phoenix-See, die speziell in den gestiegenen Durchschnittsmieten sichtbar werden. Diese sind mit rund 12,50 €/m² deutlich höher als in den übrigen Lagen der Ruhrmetropole. 

Perspektiven 

„Im Jahr 2016 konnten am Dortmunder Markt einige Rekorde gebrochen werden. Wir rechnen damit, dass auch 2017 ein sehr erfolgreiches Jahr werden wird. Mit Blick auf die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die rege Nachfrage ist ein Gesamtergebnis im Bereich von 100.000 m² möglich. Hierzu sind jedoch erneut großflächige Verträge notwendig. Der ohnehin schon geringe Leerstand dürfte sich weiter reduzieren, die Spitzenmiete sollte sich jedoch weiter auf dem bisherigem Niveau stabilisieren“, prognostiziert Amedeo Augenbroe.

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