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Pressemitteilungen

 

 

17. Januar 2018

Büromarkt: Bestes Ergebnis aller Zeiten in Leipzig

Leipzig - Mit einem Flächenumsatz von 166.000 m² übertrifft der Leipziger Büromarkt alle Erwartungen und erzielt das beste Ergebnis aller Zeiten. Damit werden sowohl der Vorjahreswert um gut 69 % als auch der langjährige Durchschnitt um rund 61 % übertroffen. Dies ergibt der Büromarkt-Report 2018, den BNP Paribas Real Estate Anfang Februar veröffentlichen wird.  

„Dabei startete das Jahr 2017 zunächst noch relativ verhalten, doch in der Jahresmitte zog die Dynamik dann deutlich an“, betont  Stefan Sachse, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Leipziger Niederlassungsleiter. Im vierten Quartal war die mitteldeutsche Metropole mit einem Umsatz von 68.000 m² nicht mehr zu halten. Einen nicht unerheblichen Beitrag zu diesem hervorragenden Resultat leistete der Abschluss der Sächsischen AufbauBank über 20.000 m², die mit Fertigstellung des Neubaus ihren Sitz von Dresden nach Leipzig verlegen wird. Beachtlich ist, dass damit seit 2009 erstmals wieder ein Vertrag über 10.000 m² in Leipzig zur Unterschrift kam. Bedeutend sind darüber hinaus die Anmietungen der Stadt Leipzig (Sozialamt) über 8.600 m² und der Firma Tele Columbus über 6.500 m² im Graphischen Viertel/Prager Straße.

Bei der Verteilung des Flächenumsatzes auf die einzelnen Büromarktzonen sticht die Ringlage mit 50.100 m², was einem Anteil von über 30 % entspricht, klar hervor. Hier wurden in den vergangenen zwölf Monaten neben dem bereits genannten Großabschluss der Sächsischen AufbauBank noch drei weitere Verträge über 5.000 m² geschlossen. Hierbei handelt es sich um die Abschlüsse von Design Offices (6.000 m²), DB Netz (5.900 m²) und KSV Kommunaler Sozialverband Sachsen (5.800 m²). Ebenfalls dynamisch zeigten sich das Graphische Viertel/Prager Straße mit 29.100 m² und die City mit 27.400 m². Beachtlich ist, dass das Ergebnis in der City nur durch Abschlüsse unter 3.000 m² zustande gekommen ist und somit von der hohen Nachfrage im klein- und mittelteiligen Bereich profitierte.    

Auf dem Leipziger Büromarkt war 2017 eine äußerst lebhafte Nachfrage über alle Größenklassen zu beobachten. Der höchste Anteil des Flächenumsatzes entfällt traditionell auf kleinteilige Verträge zwischen 200 und 500 m² mit fast 24 %. Mit rund einem Fünftel schließen sich Abschlüsse zwischen 5.000 und 10.000 m² an. Hier kommen insgesamt 5 Verträge zum Tragen. Ein Kopf-an-Kopf Rennen liefern sich die Kategorien bis 200 m² mit anteilig knapp 13 %, großflächige Abschlüsse über 10.000 m² und das Segment zwischen 1.000 und 2.000 m² mit einem Anteil von jeweils rund 12 %. Gut 3 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr entfallen auf die Klasse zwischen 2.000 und 5.000 m², sodass sie nur noch etwas mehr als 7 % zum Ergebnis beitragen. 

Iuk-Technologien sind die Nummer Eins – Bautätigkeit auf hohem Niveau 

Die Bedeutung der Stadt Leipzig als Technologie- und Dienstleistungsstandort spiegelt sich bei der Verteilung des Flächenumsatzes nach Branchen wider. So wird das Ranking erneut von der Gruppe Informations- und Kommunikationstechnologien mit rund 20 % angeführt. Den größten Abschluss aus diesem Bereich tätigte der Kabelfernsehanbieter Tele Columbus über 6.500 m². Dank rund 100 registrierter Verträge können sich sonstige Dienstleistungen mit 19 % den zweiten Platz sichern. Die öffentliche Verwaltung, die den zweitgrößten Vertrag des Jahres schloss, findet sich mit knapp 14 % ebenfalls auf dem Siegertreppchen wieder. Gewinner des Jahres  sind Banken und Finanzdienstleister, die mit einem Plus von 7 Prozentpunkten auf über 13 % kommen. Weitere 10 % steuern Beratungsgesellschaften zum Ergebnis bei. Auf alle anderen hier nicht genannten Branchen entfallen nur noch einstellige Prozentanteile.

Der Leerstandsabbau setzt sich wie an den anderen großen Standorten auch am Leipziger Büromarkt fort und erreicht zum Ende des Jahres 2017 mit 294.000 m² den niedrigsten Wert der letzten 20 Jahre. Damit hat er sich in den letzten 12 Monaten um fast 11 % reduziert. Ein noch stärkerer Rückgang von Minus 13 % ist bei den von Nutzern favorisierten modernen Büroflächen zu beobachten. Mit 47.000 m² beträgt ihr Anteil am gesamten Leerstand nur noch 16 %. Insbesondere in den zentralen Lagen zeichnet sich hier mittlerweile ein Engpass ab. Insgesamt stehen noch 55.200 m² in der City, 76.000 m² in den Cityrandlagen, 138.000 m² in den Nebenlagen und 24.800 m² in der Peripherie zur Verfügung. Beachtlich ist darüber hinaus die Entwicklung der Leerstandsquote, die mit 7,8 % erstmals die 8-%-Marke durchbricht. 

Der Markt hat auf die gute Nachfrage reagiert und die Bautätigkeit zum Ende des Jahres hochgefahren. Insgesamt befinden sich  67.000 m² Büroflächen im Bau, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von gut 76 % entspricht. Da ein Großteil der Flächen bereits vor Fertigstellung einem neuen Nutzer zugeführt werden konnte oder durch Eigennutzer errichtet wird, stehen lediglich noch gut 31 % zur Anmietung zur Verfügung. Größere Bautätigkeiten konzentrieren sich dabei auf wenige Büromarktzonen, wie beispielsweise die Ringlage mit 28.400 m², das Graphische Viertel/Prager Straße mit 15.000 m² und auf den Teilmarkt Leipzig – Nord/ Nord-West / Eutritzsch mit 13.600 m².  Darüber hinaus hat sich das insgesamt verfügbare Flächenangebot (Leerstand plus verfügbare Flächen im Bau) um fast 9 % auf 315.000 m² reduziert. 

Die Spitzenmiete hat sich in den vergangenen 12 Monaten nicht verändert und liegt damit nun schon seit Ende 2015 bei 13 €/m². Sie wird für hochwertig ausgestattete Büroflächen in den 1-A-Lagen der City erzielt. In den anderen Büromarktzonen weisen fast alle Höchst- und Durchschnittsmieten steigende Tendenzen auf. So haben beispielsweise die Top-Mieten in den Teilmärkten Musikviertel / Bachviertel um fast  9 % (8,70 €/m²), Gohlis-Süd um gut 5 % (8,10 €/m²), Waldstraßenviertel um ebenfalls 5 % (8,40 €/m²), Ringlage um über 4 % (9,50 €/m²) und im Graphischen Viertel / Prager Straße um 3,5 % (8,80 €/m²) angezogen. Wie dynamisch sich die sächsische Metropole entwickelt hat, belegt zudem die Durchschnittsmiete des Gesamtmarkts, die im Jahresverlauf um rund 9 % auf 8,60 €/m² angezogen hat.   

Perspektiven 

„Der Leipziger Büromarkt hat ein außergewöhnliches Jahr hinter sich und konnte von der äußerst guten Nachfrage über alle Größenklassen und von einer großen Branchenvielfalt profitierten. Aus heutiger Sicht sollte sich bei gleichbleibenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen die Dynamik aus 2017 auch im kommenden Jahr fortsetzen, sodass ein Ergebnis im Bereich des 10- jährigen Durchschnitts (100.000 m²) oder darüber durchaus realistisch erscheint. Parallel dazu dürfte sich der Leerstand weiter reduzieren. Da sich bei hochwertigen Flächen in guten Lagen auch im kommenden Jahr keine wesentlichen Angebotserweiterungen abzeichnen, kann ein weiterer Anstieg der Höchstmiete nicht ausgeschlossen werden. Dies gilt auch für die Mietentwicklungen in den jeweiligen Teilmärkten“, so Stefan Sachse.

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