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04. Januar 2012

Büroflächenumsatz steigt um knapp 18 Prozent

  • Mit einem Flächenumsatz von gut 3,66 Millionen Quadratmetern an den neun wichtigsten deutschen Bürostandorten Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart wurde 2011 das Vorjahresergebnis um knapp 18 Prozent gesteigert und damit das drittbeste jemals registrierte Resultat erzielt.
  • Der gesamte Leerstand sank um 5 Prozent, die modernen Leerstandsflächen gingen sogar um knapp 14 Prozent zurück.
  • Die Spitzenmieten zogen im Jahresvergleich durchschnittlich um rund 3 Prozent an.


  • Frankfurt am Main – „Trotz der Finanz- und Währungskrise sowie der rückläufigen Prognosen für die weitere wirtschaftliche Entwicklung, haben die Vermietungsmärkte auch im zweiten Halbjahr 2011 nicht an Schwung verloren, sondern mit einem Anteil von gut 53 Prozent am Gesamtergebnis die ersten sechs Monate des Jahres noch einmal überboten. Die Situation der meisten Unternehmen ist nach wie vor positiv und trotz der aufziehenden Wolken am Konjunkturhorizont erstaunlich stabil“, betont Piotr Bienkowski, Vorsitzender der Geschäftsführung von BNP Paribas Real Estate Deutschland. „Mit einem Flächenumsatz von gut 3,66 Millionen Quadratmetern wurde das Vorjahresergebnis um fast 18 Prozent gesteigert und damit ein ähnliches Resultat erzielt wie 2007. Nur im Jahr 2000 wurde das Ergebnis noch überboten. Obwohl wir mit einem spürbaren Umsatzzuwachs gerechnet hatten, wurden unsere Erwartungen vom Jahresanfang übertroffen“.

    Lediglich in Düsseldorf wurden mit 362.000 Quadratmetern 5,5 Prozent weniger Flächen umgesetzt als im Vorjahr, in dem das Ergebnis durch den außergewöhnlichen Abschluss von Vodafone (90.000 m²) dominiert wurde. Essen steigerte sich mit 2 Prozent (107.000 m²) nur moderat. Den höchsten Umsatz verbuchte erneut München mit 883.000 Quadratmetern (plus 47 %), gefolgt von Berlin mit 550.000 Quadratmetern (plus 7 %), Hamburg mit 536.000 Quadratmetern (plus 6 %) und Frankfurt mit 525.000 Quadratmetern (plus 2 %). Relativ betrachtet punkteten vor allem Stuttgart mit 56 Prozent (283.000 m²), Köln mit 35 Prozent (315.000 m²) und Leipzig mit 27 Prozent (103.000 m²) überproportional stark.

    Modernes Flächenangebot spürbar rückläufig – Anstieg der Spitzenmieten

    Die Leerstände insgesamt reduzierten sich im Jahresvergleich um 5 Prozent auf aktuell 8,7 Millionen Quadratmeter. „Bemerkenswert ist aber vor allem, dass die modernen Leerstandsflächen um rund 14 Prozent abgebaut wurden und nur noch rund 2,57 Millionen Quadratmeter, und damit weniger als 30 Prozent, des Angebotes ausmachen“, erläutert Piotr Bienkowski. Der gleiche Trend liegt bei den Flächen im Bau vor. Während sich das Bauvolumen mit knapp 2,02 Millionen Quadratmetern kaum verändert hat, sind die dem Vermietungsmarkt noch zur Verfügung stehenden Flächen um 12 Prozent (auf 816.000 m ²) gesunken. Damit stehen nur noch rund 40 Prozent des aktuellen Bauvolumens für eine Anmietung zur Verfügung.

    Mit Ausnahme von Essen (13,50 €/m²) und Leipzig (11,50 €/m²), wo die Höchstmieten stabil blieben, legten sie an allen Standorten zu. Den mit Abstand stärksten Anstieg verzeichnete München (plus 10 %) auf 33 Euro pro Quadratmeter, um knapp 3 Prozent zogen die Topmieten in Frankfurt (36 €/m²) und Stuttgart (18,50 €/m²) an. In Berlin (22 €/m²) und Hamburg (23,50 €/m²) legten sie gut 2 Prozent zu, wohingegen sich Düsseldorf (24,25 €/m²) und Köln (21,70 €/m²) nur leicht steigerten. Durchschnittlich stiegen die Mieten über alle Standorte damit um rund 3 Prozent an.

    Büromärkte 2012: Moderater Rückgang des Flächenumsatzes

    „Trotz der noch guten Rahmenbedingungen, die momentan zwar auf ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum, nicht aber auf eine Rezession hindeuten, wird sich auch die deutsche Wirtschaft dem problematischen europäischen und globalen Umfeld nicht ganz entziehen können. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für 2012 einen geringeren Flächenumsatz als im Vorjahr. Ein deutlicher Einbruch ist im Moment aber nicht zu erkennen, so dass wir von einem Ergebnis über dem langjährigen Durchschnitt ausgehen“, ist sich Bienkowski sicher. „Voraussetzung ist allerdings, dass die Währungskrise nicht außer Kontrolle gerät“. Die Entwicklung der Spitzenmieten dürfte durch zwei unterschiedliche Trends beeinflusst werden: Einerseits wird das sich etwas eintrübende Bild der Gesamtwirtschaft bremsend wirken, andererseits wird das weiter rückläufige Angebot an modernen Büroflächen an Bedeutung gewinnen. Deshalb sind lediglich moderat steigende Höchstmieten aus heutiger Sicht das wahrscheinlichste Szenario. „Insgesamt sind die Aussichten für die deutschen Büromärkte damit stabiler, als man im Zusammenhang mit den vielfältigen Problemen in Europa erwarten könnte. Gleichwohl bleiben viele Unwägbarkeiten bestehen, die sich auf die Märkte auswirken können und kaum prognostizierbar sind “, fasst Bienkowski die Aussichten zusammen.

    Detaillierte Informationen zu den Bürostandorten 2011 senden wir Ihnen gerne zu oder vermitteln Ihnen Ansprechpartner für ein Hintergrundgespräch.

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    Melanie Engel
    Public Relations Specialist
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