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05. Oktober 2012

3. Quartal 2012: Büroflächenumsatz in Frankfurt auf Vorjahresniveau

Frankfurt am Main – Mit einem Flächenumsatz von 387.000 m² im gesamten Marktgebiet konnte der Frankfurter Büromarkt das Ergebnis des Vorjahreszeitraums fast wiederholen und setzte sich damit hinter München auf Platz 2 der großen deutschen Standorte. Auch im langjährigen Vergleich liegt der Umsatz im Durchschnitt der letzten zehn Jahre, wie die Analyse von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE) ergibt.

„Im enger gefassten gif-Gebiet wurden 338.000 m² registriert, was sogar einem leichten Anstieg um rund 2 % entspricht. Frankfurt konnte damit als einziger der großen Standorte das Umsatzniveau halten; alle anderen Städte mussten dagegen Umsatzeinbußen hinnehmen. Darüber hinaus stellt das Resultat von 145.000 m² im dritten Quartal das bisher beste im laufenden Jahr da“, erläutert Oliver Barth, Geschäftsführer und Frankfurter Niederlassungsleiter von BNP Paribas Real Estate. Trotz der Unsicherheiten zur Jahresmitte über den Fortgang der Währungskrise konnte der Frankfurter Büromarkt seinen positiven Trend also bestätigen, was für stabile Nachfragestrukturen spricht.

Mit 27 % stellen zwar Großverträge über 10.000 m² den größten Anteil am Flächenumsatz, in der Kategorie von 5.000-10.000 m² wurden dagegen aber nur knapp 8 % des Ergebnisses erzielt. Mittelgroße Verträge zwischen 1.000 und 5.000 m² waren mit fast 37 % am Gesamtumsatz beteiligt. Insgesamt ist damit eine relativ homogene Verteilung und rege Aktivität in allen Marktsegmenten zu beobachten. Gleiches gilt für die Branchenverteilung: Gleich fünf Branchengruppen kommen auf Anteile von mindestens 10 %. An erster Stelle liegen Banken und Finanzdienstleister mit gut 19 %, gefolgt von sonstigen Dienstleistungen (knapp 18 %), Beratungsgesellschaften (15,5 %), öffentliche Verwaltung (11 %) und IuK-Technologien mit rund 10 %.

 Leerstand kaum verändert

Der Leerstandsabbau vollzieht sich im Frankfurter Marktgebiet erwartungsgemäß sehr langsam. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich der Gesamtleerstand lediglich um rund 2 % reduziert und liegt aktuell bei 2,04 Mio. m². Im dritten Quartal 2012 konnte nahezu keine Veränderung des Gesamtvolumens festgestellt werden. Der moderne Leerstand hat sich in den letzten drei Monaten aufgrund von Baufertigstellungen noch einmal marginal auf 888.000 m² erhöht, macht aber trotzdem nicht einmal mehr 44 % des Gesamtvolumens aus. Die Leerstandsquote im gesamten Marktgebiet beläuft sich auf 13,0 %, im enger gefassten gif-Gebiet ist eine Leerstandsrate von 13,6 % zu verzeichnen.

Flächen im Bau im dritten Quartal konstant

Nachdem die Flächen im Bau durch den Baustart des Hochhausprojekts TaunusTurm Ende 2011 spürbar angezogen hatten, sind sie im 3. Quartal 2012 stabil geblieben und liegen bei 493.000 m². Dem Vermietungsmarkt stehen hiervon noch 159.000 m² zur Verfügung, was einem Anteil von 32 % entspricht. Da beide Angebotskomponenten, sowohl die Leerstände als auch die verfügbaren Flächen im Bau, sich kaum verändert haben, ist auch beim insgesamt verfügbaren Büroflächenangebot keine gravierende Verschiebung zu beobachten. Mit 2,24 Mio. m² liegt es nahezu auf dem gleichen Niveau wie vor einem Jahr.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte die Spitzenmiete zwar um knapp 3 % auf 36 €/m² zulegen, seitdem hat sie sich allerdings auf diesem Niveau verfestigt. Erzielt wird sie nach wie vor im Westend. Die Durchschnittsmieten haben sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der Konzentration der Nachfrage auf moderne, hochwertige Flächen allerdings erhöht.

Perspektiven

„Ausgehend von den vorliegenden Gesuchen und laufenden Verhandlungen ist für das Gesamtjahr von einem Flächenumsatz in einer Größenordnung von etwa 550.000 m² auszugehen. Der Frankfurter Büromarkt bewegt sich damit auf dem Niveau des langjährigen Durchschnitts. Der Leerstand dürfte sich, wenn auch langsam, weiter abbauen und im letzten Quartal die 2-Mio.-m²-Schwelle unterschreiten“, so Oliver Barth. „Bei den Höchstmieten ist momentan von einer anhaltenden Stabilisierung auszugehen, wohingegen weiter leicht steigende Durchschnittsmieten nicht auszuschließen sind.“

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