Köln: Nicht die schönste, aber die liebenswerteste Metropole Deutschlands

Köln: Die liebenswerteste Metropole Deutschlands

Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen der Stadt. 632 Jahre wurde an diesem Bauwerk gearbeitet. Kein Wunder also, dass zahlreiche in- und ausländische Besucher nach Köln strömen, um es zu bestaunen. Doch was hat die rheinische Metropole darüber hinaus zu bieten? Wir haben mit David Kreten, Director Office Advisory, über das kölsche Gefühl, die besten Gaststätten und natürlich über den Immobilienmarkt Köln gesprochen.

Herr Kreten, welche drei Fakten fallen Ihnen als erstes ein, wenn Sie an Köln denken? Außer dem Kölner Dom natürlich…

David Kreten
David Kreten
Director Office Advisory
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Köln ist ein Gefühl! Es ist sicherlich nicht die schönste Stadt Deutschlands, aber dafür die liebenswerteste. Die Menschen sind hier sehr offen und daher ist es auch für Neuzugezogene immer einfach Anschluss zu finden.

Köln ist aber auch Karnevalshochburg. Unser Karneval zählt zu den größten und bekanntesten Karnevalsfesten der ganzen Welt. Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch ist die Rheinmetropole im Ausnahmezustand – das muss man auf jeden Fall einmal gesehen haben!

Und als drittes wäre da natürlich auch unser leckeres Kölsch. Das Bier ist aus der Stadt nicht wegzudenken. Nach Angaben des Brauerei-Verbandes werden täglich um die 550.000 Liter Kölsch getrunken, was etwa 2,7 Millionen 0,2-Liter-Gläsern entspricht.

Feiern können die Kölner scheinbar. Kann die Stadt aber auch als Arbeits- und Wohnort überzeugen?

Auf jeden Fall! In Köln sind viele innovative Unternehmen aus nahezu jeder Branche vertreten, angefangen von der Rewe Group, der Mediengruppe RTL bis hin zu Ford oder dem AXA Konzern.

Außerdem ist die Stadt dank 24 Hochschulen und vier hochschulähnlichen Bildungseinrichtungen sehr studentisch geprägt. Die Domstadt ist jung und hip, doch anders als München und Berlin ist sie auch kompakt. Durch die ringförmige Anordnung kann man nahezu alle Hotspots zu Fuß erreichen. Außerdem gibt es zahlreiche Sportangebote, und auch tolle Parks, Badeseen und Freizeitmöglichkeiten sind im gesamten Stadtgebiet vorhanden. Hier kann und wird sich jeder wohlfühlen!

Logistikmarkt Köln

Das klingt schon recht vielversprechend. Können Sie uns noch ein paar Tipps für alle neuen Einwohner geben: Was muss man in der Rheinmetropole unbedingt gesehen, wo auf jeden Fall gegessen haben?

Da fällt mir einiges ein. Hier eine kurze Übersicht zu meinen persönlichen Must-haves:

  • Timeride: Auf dieser Straßenbahnfahrt können Sie dank Virtual Reality eine Zeitreise ins alte Köln zur Kaiserzeit machen. Das ist nicht nur für Neuzugänge sehr interessant!
  • Bei Oma Kleinmann: Essen sollten Sie auf jeden Fall in dieser kölschen Gaststätte in der Zülpicher Straße. Sie sticht inmitten der Bars und Imbisse des Studentenviertels heraus und bietet traditionelle und sehr leckere Speisen!
  • Gaststätte Lommerzheim „Lommi“ in Köln-Deutz: Nach einem Essen bei Oma Kleinmann sollten Sie unbedingt ein Kölsch in der „kölschesten aller Kölschkneipen“ trinken!
  • Kölner Dom: Eine Dachführung auf dem kölschen Wahrzeichen ist ein Muss!
  • KölnTriangle: Auf dem 2005 fertiggestellten, über 100 Meter hohen Bürohochhaus können Sie einen 360°-Ausblick über die gesamte Stadt genießen – Kölner Dom inklusive.
  • Kölner Seilbahn: Mit der 60 Jahre alten Seilbahn erleben Sie eine 930 Meter lange Rheinüberquerung der besonderen Art. In lediglich sechs Minuten können Sie vom Zoo zum Rheinpark gondeln.

Und einmal kurz zum Beruflichen: Was macht den Immobilienmarkt Ihrer Stadt so besonders?

Der Kölner Büromarkt ist leergefegt. Potenzielle Mieter finden kaum noch geeignete Flächen. Eigentlich stehen den zahlreichen Büromietern aus Medien, öffentlicher Verwaltung, Handel, etc. rund 7,8 Millionen Quadratmeter Bürofläche in der Rheinmetropole zur Verfügung. Doch weniger als drei Prozent der Büroräume stehen tatsächlich leer oder sind verfügbar.

Neue Bürogebäude werden zwar gebaut, aber wenigen nützt ein 2022 fertiggestellter Neubau, wenn man gerade jetzt eine neue Bleibe für seine Mitarbeiter benötigt. Die Mieten am Kölner Büromarkt stehen daher seit längerer Zeit unter enormem Druck. Die Spitzenmiete ist innerhalb eines Jahres um stolze acht Prozent gestiegen und steht mittlerweile bei 26,00 Euro pro Quadratmeter – Tendenz steigend. Auch die Durchschnittsmiete hat im Stadtgebiet zugelegt (+3 %) und liegt bei 15,20 Euro pro Quadratmeter.

Wer an seinem Wunschstandort ein neues Büro finden möchte oder spezielle Anforderungen an die neuen Räumlichkeiten hat, sollte daher rechtzeitig mit der Bürosuche beginnen. Hier gilt die Faustregel: Je mehr Bürofläche ich suche, desto mehr Zeit muss ich einplanen. Hochwertige Räumlichkeiten, die in einem Gebäude zusammenhängend gemietet werden können, sind ab 1.000 Quadratmeter bereits Mangelware. Je kurzfristiger also der Bedarf ist, desto größer ist die Gefahr, gar nicht erst fündig zu werden oder Kompromisse eingehen zu müssen.

Marina Vogt
Marina Vogt
Social Media Content Specialist
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