BNP Paribas Real Estate
 

16/07/2010 - Positiver Trend für Investments in Wohnportfolios hält an

Oliver Schötz-van der Hoff, Director National Residential Investment
Oliver Schötz-van der Hoff, Director National Residential Investment

BNP Paribas Real Estate veröffentlicht Daten für das erste Halbjahr 2010
Positiver Trend für Investments in Wohnportfolios hält an

Frankfurt am Main – Im ersten Halbjahr 2010 wurden in Deutschland knapp 2,3 Milliarden Euro in Wohnportfolios investiert, was einer Steigerung um gut 35 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009 entspricht. Dies ergibt eine Analyse für das erste Halbjahr 2010 von BNP Paribas Real Estate (BNPPRE).

„Auch wenn das Transaktionsvolumen noch weit von den Rekordumsätzen der Boomjahre entfernt ist, setzt sich der seit Mitte 2009 zu beobachtende positive Trend unvermindert fort“, erläutert Oliver Schötz-van der Hoff, Director National Residential Investment von BNP Paribas Real Estate. „Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Milliardendeals in den Jahren 2005 bis 2008 eine Sondersituation darstellten, die sich so schnell nicht wiederholen dürfte. Auch die aktuellen Gesuche deuten auf eine weiterhin positive Nachfrage im zweiten Halbjahr hin.“

Auffallend ist die relativ homogene Verteilung des Transaktionsvolumens. Zwar entfallen rund 49 Prozent auf Großdeals mit mindestens 100 Millionen Euro, aber auch die übrigen Kategorien beteiligen sich rege am Marktgeschehen.

„Erfreulich ist die breite Palette von Anlegern, die zur stabilen positiven Entwicklung beiträgt“, so Schötz-van der Hoff. An erster Stelle liegen mit einem Anteil von rund 37 Prozent die Equity/Real Estate Funds, die überwiegend im eher unteren Preissegment investieren. Aber auch institutionelle Investoren, die indirekt über Spezialfonds anlegen (14 %) oder Pensionskassen (knapp 14 %) waren sehr aktiv. Gleiches gilt auch für Immobilienunternehmen mit einem Anteil von gut 15 Prozent, die häufig ihre vorhandenen Bestände ergänzen. Mit über 10 Prozent waren darüber hinaus Immobilien AGs am Umsatz beteiligt. Fast die Hälfte des Transaktionsvolumens entfällt wieder auf ausländische Anleger, deren Anteil damit etwas höher liegt als bei den gewerblichen Investments.

Weiterhin positive Aussichten

„Auch für den weiteren Jahresverlauf deutet vieles auf ein steigendes Investitionsvolumen hin“, prognostiziert Schötz-van der Hoff. „Dafür sprechen nicht nur aktuell laufende Verhandlungen für mehrere Deals sowie vorliegende Gesuche, sondern auch die in vielen Umfragen erkennbare Absicht institutioneller Investoren, ihr Engagement auf Wohnimmobilien auszuweiten. Sichere Cashflows, geringe Volatilität und stabile Renditen machen diese Assetklasse vor dem Hintergrund der nach wie vor unsicheren Situation auf den internationalen Kapitalmärkten zunehmend attraktiv. Nachgefragt werden dabei sowohl relativ einfache, aber gut vermietete Bestände, als auch hochwertige Projektentwicklungen in guten Lagen. Demzufolge variieren die Preise sowie die Multiplikatoren sehr stark.“ 


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